Datenschutz 2.0 - Web 2.0
Veranstaltung zum 2. Europäischen Datenschutztag am 28. Januar 2008
Datenschutz 2.0 – Web 2.0
Aus Anlass des 2. Europäischen Datenschutztages, der auf Initiative des Europarates eingeführt wurde, fand am 28. Januar 2008 zum Thema „Datenschutz 2.0 – Web 2.0“ eine gemeinsame Veranstaltung des Berliner Beauftragten für Datenschutz und Informationsfreiheit und des Bundesbeauftragten für den Datenschutz und die Informationsfreiheit in der Berliner Robert-Jungk-Oberschule statt.
Unser Alltag wird zunehmend durch eine Technisierung unserer Kommunikation, sozialen Interaktion oder einfach nur der Freizeitgestaltung geprägt. Dabei geben die Beteiligten, bewusst oder unbewusst, eine Vielzahl von Daten (Kontaktdaten, Daten über Hobbys, Lieblingsbücher, und –filme, politische Einstellungen, Online-Tagebücher, Fotos usw.) über sich und andere Personen bekannt. Welche Risiken und Gefährdungen für die Persönlichkeitsrechte dabei insbesondere mit der Nutzung von Internetdiensten, und –plattformen verbunden sein können, ist den zumeist jugendlichen Nutzern nicht bekannt, bzw. wird von ihnen ignoriert.
Die Veranstaltung „Datenschutz 2.0 – Web 2.0“, die sich ausdrücklich auch an jugendliche Teilnehmer richtete, sollte einen Beitrag zur Aufklärung und zur Diskussion über den datenschutzgerechten Umgang mit diesen Diensten leisten.
Zunächst wurden unter der Leitung von Experten in Arbeitsgruppen folgende Themen behandelt:
- schülerVZ, studiVZ, spickmich und andere Web 2.0 Anwendungen (Infoblatt)

- Ist im Internet noch eine spurlose Kommunikation möglich? (Infoblatt)

- Handys und Datenschutz (Infoblatt)

Im Anschluss daran wurde die Themen im Rahmen einer Podiumsdiskussion mit Teilnehmern aus den Bereichen der Medien, der Personalwirtschaft, der Internetdienste und der Datenschutzkontrolle diskutiert.


