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Berliner Beauftragter für Datenschutz und Informationsfreiheit

Religionsgemeinschaften

Das Bundesdatenschutzgesetz und die Datenschutzgesetze der Länder gelten nicht für öffentlich-rechtliche Religionsgemeinschaften, jedenfalls soweit der Umgang mit personenbezogenen Daten die Mitgliedschaft, Angelegenheiten der Religionsausübung sowie das Innehaben und Ausüben religionsspezifischer Ämter und Funktionen zum Gegenstand hat. Der Grund hierfür liegt in dem verfassungsmäßig garantierten Selbstverwaltungsrecht der Kirchen (Art. 137 Abs. 3 Weimarer Reichsverfassung i.V.m. Art. 140 Grundgesetz). Dem Staat ist es verwehrt, die Kirchen über den Umweg der Datenverarbeitung zu beaufsichtigen und zu kontrollieren. Die Bistümer der Katholischen Kirche, die Evangelische Kirche in Deutschland und ihre Gliedkirchen sowie die Jüdische Gemeinde zu Berlin haben daher rechtlich eigenständige Datenschutzordnungen und eigene Datenschutzaufsichtsinstanzen geschaffen.

Kontaktinformationen zu den Datenschutzbeauftragten der:

  • Katholischen Kirche – Erzbistum Berlin finden Sie hier
  • Evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz finden Sie hier
  • Jüdischen Gemeinde zu Berlin finden Sie hier

Rechtsvorschriften und weitere Informationen zum Datenschutz in der:

  • Evangelischen Kirche und ihrer Gliedkirchen finden Sie hier.Externer-link
  • Katholischen Kirche finden Sie hier.Externer-link