Selbstschutz
Empfehlenswerte Informationsquellen und Selbstschutztools.
Anonymisierungsdienste
JAP
– Ein aus einen Forschungsprojekt entstandener Anonymisierungsdienst, der Surfdaten über eine auswählbare Folge von Zwischenstationen anonymisiert weiterleitet.
TOR
– Die Surfdaten werden über ein weltweites Netz von TOR-Server anonymisiert, die nach dem Peer-to-Peer-Prinzip jeder betreiben kann. Ein Nachteil ist, dass darunter
auch schwarze Schafe sein können
.
PrivacyDongle
ist eine Idee des FoeBuD e.V., die Tor Software und einen Webbrowser auf einem USB-Stick anzubieten. Der Vorteil ist, dass man auch beim Surfen auf einem fremden Computer (z.B. im Internet-Cafe) vor Überwachung geschützt ist. Auch auf dem benutzten Computer verbleiben keinerlei Spuren.
Suchmaschinen
Ixquick
ist eine Metasuchmaschine, die verspricht, keine Nutzungsdaten zu speichern und auch keine Daten wie Cookies oder IP-Adressen an die eingesetzten Suchmaschinen weiterzugeben. Hingegen wird z.B. bei der Suchmaschine “Google” grundsätzlich ein Cookie
auf Ihrem Computer gesetzt und alle Ihre Suchanfragen werden für 9 Monate protokolliert. Ixquick hat das europäische Datenschutz-Gütesiegel erhalten.
Ein weiterer Vorteil dieser Suchmaschine ist die SSL-Verschlüsselung: Dadurch kann Ihr Internetprovider nicht mehr protokollieren, wonach Sie suchen. Achtung: Die Links der Suchergebnisse führen dann in der Regel auf unverschlüsselte Webseiten!
Trashmail.net
ist ein Dienst, der unkompliziert E-Mail-Adressen für einmalige bzw. kurzzeitige Verwendung erstellt. So vermeidet man die Angabe der echten E-Mail-Adresse z.B. in Webformularen. Zugleich erspart man sich so eine Menge Spam. Ähnlich funktioniert auch Spamgourmet
.
Vorratsdatenfreie Kontaktmöglichkeit
Der Verein German Privacy Foundation e.V.
betreibt den Internet-Dienst “PrivacyBox.de”, der es Journalisten ermöglicht, Informanten eine anonyme Kontaktmöglichkeit zur Verfügung zu stellen.


