Fazit
Soziale Netzwerke sind eine relativ neue Kommunikationsform im Internet, die wegen der damit verbundenen Vorteile bereits für viele Nutzende unverzichtbar geworden ist.
Dieser Ratgeber gibt 10 Ratschläge, wie man seine Privatsphäre in diesen Netzwerken schützen kann, ohne auf die Vorteile verzichten zu müssen. Wesentliche Maßnahme ist die Nutzung von Pseudonymen (Spitznamen) anstelle des richtigen Namens, verbunden mit einer strikten Trennung verschiedener “Rollen”. Zudem ist grundsätzlich Datensparsamkeit gefordert, denn nicht verfügbare Daten können nicht missbraucht werden.
Durch die sozialen Netzwerke werden erstmals im großen Umfang die Verbindungen der Nutzenden untereinander, die Bekanntschafts- und Freundschaftsbeziehungen, digital erfasst. Das Ergebnis – miteinander verknüpfbare Datenbanken dieser Personenbeziehungen – wird als “Social Graph” bezeichnet. Es gibt Anzeichen, das die (wirtschaftliche) Auswertung dieses “sozialen Graphen” und damit der persönlichen Daten der Nutzenden zu einem neuen Hype im Internet werden könnte. Ermöglicht wird dies durch Bestrebungen der großen Netzwerke, externe Anwendungen und Webangebote so einzubinden, dass sie die Profildaten und den sozialen Graphen nutzen können. Die möglichen Anwendungen und deren Auswirkungen auf die Privatsphäre sind bisher bestenfalls zu erahnen.


