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Berliner Beauftragter für Datenschutz und Informationsfreiheit

Presseübersicht

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Das privacy & information magazine “prima” wird vom Berliner Beauftragten für Datenschutz und Informationsfreiheit zusammengestellt und herausgegeben. Die regelmäßigen Ausgaben enthalten eine Übersicht von ausgewählten Berichten der Berliner und überregionalen Presse.

Ausgabe vom 2. Juni 2010

02.06.2010

INTERNATIONAL

“32 749 verlassen Facebook aus Protest

Mehrere zehntausend Internetnutzer haben das Internetkontaktnetzwerk Facebook nach Angaben von Aktivisten am Montag aus Protest gegen die Datenschutzpolitik des Unternehmens verlassen. In der Nacht auf Dienstag hätten 32 749 Facebook-Mitglieder dem sozialen Netzwerk den Rücken gekehrt, teilten die Organisatoren auf der Website ‘Quit Facebook Day’ mit.” ND 2.6.10 S. 17

“Facebook schützt die Daten besser / Nach diversen Pannen und sehr heftigen Protesten lenkte Firmen-Chef Zuckerberg ein

...Die Sichtbarkeit bereits veröffentlichter Informationen wie Fotos können Nutzer auf einen Schlag einschränken. ...Auch die Programme von Drittanbietern bezieht Facebook in die Änderungen ein. Nutzer bekommen genauer angezeigt, welche Informationen diese so genannten Applikationen erhalten – zum Beispiel die E-Mail-Adresse, Profilinformationen oder Fotos. ...” BK DigiTrend 2.6.10 S. 3

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EUROPA

“Nicht auf Kosten der Kunden / EU-Parlament sucht Kompromiss bei Harmonisierung des Verbraucherschutzes / Länder sollen Mindeststandards erfüllen

...Etwa bei Internet- oder Haustürgeschäften. Hier will [der CDU-Europaabgeordnete] Schwab den Händlern ein Minimum an Auskunfts- und Informationspflichten auferlegen. Dazu gehört, dass Firmen, die Flüge oder Waren im Web anbieten, ihre Telefon- und Faxnummern sowie ihre Adresse im Netz angeben müssen. ...” FR 2.6.10 S. 20/21

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DEUTSCHLAND

”’Finanztest’: Großteil der Schufa-Auskünfte sind fehlerhaft

...Besonders häufig fehlten demnach sogenannte Finanzmerkmale – Angaben etwa über Girokonten, Kreditkarten, Handyverträge oder laufende Kredite. Fehlerhafte Angaben können aber Folgen etwa für Kreditverträge haben. ...” ND Ratgeber 2.6.10 S. 8

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“Sicheres WLAN

Um das WLAN wirksam vor Missbrauch zu schützen, sollten Nutzer die WPA2-Verschlüsselung mit dem Standard AES aktivieren. Die beiden älteren Verschlüsselungsstandards WEP und WPA gelten als weniger sicher. Die Sicherheit erhöht zudem die Verwendung eines Passworts, das sowohl Groß- als auch Kleinbuchstaben, Zahlen und Sonderzeichen enthält und mindestens sieben Zeichen lang ist.” BK DigiTrend 2.6.10 S. 2

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”’Retourkutsche’ / Die ‘Bunte’ verklagt den ‘Stern’

...Sie wendet sich, wie der Verlag mitteilt, ‘gegen den vom ‘Stern’ erweckten Eindruck’, sie habe ‘gewusst, dass bei der Bearbeitung der von ihr an eine Presseagentur erteilten Rechercheaufträge unlautere Methoden angewendet wurden oder angewendet werden sollten’. Gemeint sind die Methoden, mit denen die Berliner Agentur CMK Prominenten nachstellte oder nachstellen wollte. ...” FAZ 2.6.10 S: 34

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LÄNDER

Bayern

“Briefträger stiehlt EC-Karten aus der Post

Die Polizei hat einem Briefträger und seiner Lebensgefährtin das Handwerk gelegt, die Kredit- und EC-Karten aus der Post gestohlen und damit Geld abgehoben haben. Seit September 2009 häuften sich in Allach die Fälle, bei denen Geldkarten auf dem Postweg zum Empfänger verschwanden – wie sich nun herausstellte, weil der 41-Jährige seine Erfahrungen mit banktypischer Post ausnutzte und diverse Päckchen und Briefe entwendete. ...In einem Fall fiel dem Täter eine Karte samt Pin-Nummer in die Hände. ...” SZ 2.6.10 S. 46

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Hamburg

“Kritik an Presserichtern

...Rechtsanwalt Markus Kompa aus Münster beklagte in einem Interview mit dem Medienmagazin ‘journalist’: ‘In Hamburg überwiegt grundsätzlich das Persönlichkeitsrecht gegenüber der Meinungs- und Pressefreiheit, obwohl es dafür im Grundgesetz keinen Anhaltspunkt gibt.’ Wenn eine Meinungsäußerung mehrere Lesarten zulasse, entschieden sich in der Elbestadt Land- und Oberlandesgericht immer für jene Interpretation, die ihnen die Kläger, die gegen die Berichterstattung vorgehen, nahelegten. ...” FAZ 2.6.10 S. 21

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Berlin

“Falsche Mitarbeiter

Die Verbraucherzentrale Berlin warnt vor angeblichen Mitarbeitern von Geldinstituten. Diese rufen bei Verbrauchern an, teilen unter Angabe der korrekten Bankdaten mit, dass für ihr Konto eine ‘notarielle Einzugsermächtigung’ oder ein Pfändungsbescheid vorläge. Vorsicht: Eine notarielle Einzugsermächtigung gibt es nicht. ...” BZ 2.6.10 S. 20

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“Treberhilfe bekommt wieder neuen Chef / Volker Härtig wird Geschäftsführer / Neue Entlassungen

...Der Senat sucht derweil nach Möglichkeiten, die Verwendung öffentlicher Gelder durch soziale Träger wieder stärker zu beeinflussen. ...Eine Bundesratsinitiative zur stärkeren Kontrolle der Gemeinnützigkeit ist in der Senatsverwaltung für Soziales in Arbeit, ein Entwurf für einen Transparenzkodex soll demnächst fertig sein. ...” BerlZtg 2.6.10 S. 19