Presseübersicht

Ausgabe vom 22. März 2011
22.03.2011INTERNATIONAL
“Der Treffpunkt der Meinungsmacher im Netz / Twitter feiert seinen fünften Geburtstag / Aus dem Zwitschernetz ist ein globales Informationsnetzwerk geworden
... Das Besondere an Twitter ist … der Retweet, also das Weiterleiten der Nachricht. Ist die Information spannend, wird sie von den etwa 20 Millionen täglichen Nutzern in Windeseile in alle Ecken des Netzes verbreitet. ... Während Facebook also vorwiegend der Kommunikation mit Freunden dient, ist Twitter mehr ein Informationsnetz. Jeder Nutzer abonniert den Nachrichtenstrom der Menschen oder Organisationen, die für ihn relevante Informationen einspeisen. ...” FAZ 22.3.2011 S. 19
*EUROPA
“Google in Frankreich zu 100 000 Euro Strafe verurteilt
... Die höchste Strafe ihrer bisherigen Geschichte hat die französische Datenschutzkommission CNIL gegen die Betreiber der Suchmaschine Google verhängt. Google muss 100 000 Euro Strafe zahlen, weil seine Street-View-Wagen irrtümlich auch private Daten aus Wlan-Netzen gespeichert haben. Google hatte sich Mitte 2010 entschuldigt und erklärt, die so gesammelten Daten nach Absprache mit den entsprechenden staatlichen Stellen vernichtet zu haben. Die Street-View-Wagen fahren mit speziellen Kameras durch die Straßen, um Fotos für Googles Straßenkarten zu schießen. [dpa].” Tsp 22.3.2011 S. 28
*DEUTSCHLAND
“Kachelmann-Prozess / Streit um Schweizer Zeugin
... Die Frau hatte unter Ausschluss der Öffentlichkeit ausgesagt, um ihre Intimsphäre zu schützen. In Wahrheit hätte sie später den Blättern alles erzählt, um ein Geschäft zu machen, so [Kachelmann-Anwalt] Schwenn. ...” BK 22.3.2011 S. 29
*LÄNDER
Brandenburg
“Mehr als 2000 Männer zu Gentest aufgerufen / Damit soll 20 Jahre alter Mordfall an einem Mädchen aufgeklärt werden
... Die größte DNA-Untersuchung in der Geschichte Brandenburgs beginnt am heutigen Dienstag. ... ‘Die Personen, die in das Raster passen, wurden von uns angeschrieben und zu dem Screening eingeladen’, sagte Gerald Pillkuhn, Polizeisprecher im Schutzbereich Uckermark. Grundlage dafür, wer als Verdächtiger in Frage kommen würde, sei die Einwohnermeldekartei von 1991 … Allerdings sei die Teilnahme an dem Screening freiwillig, betonte der leitende Oberstaatsanwalt … Allerdings setzen die Ermittler auch auf den sozialen Druck, der durch ein Massenscreening entstehen könnte. ...” MoPo 22.3.2011 S. 15
*Berlin
“Das Gesetz fürs Netz / Wie Berliner Schüler über das richtige Verhalten im Internet aufgeklärt werden – und was dafür noch getan werden könnte
... Doch gibt es in Berlin im Gegensatz zu Brandenburg keine Berater im Bereich Medienbildung. ‘Das heißt, die Lehrer sind selbst dafür verantwortlich, wie und ob sie Themen wie soziale Netzwerke, Cybermobbing, Urheberrechte, Datenschutz oder die richtige Quellenangabe im Unterricht thematisieren’, sagt Michael Retzlaff, Referatsleiter für Medienbildung am Landesinstitut für Schule und Medien (Lisum) Berlin-Brandenburg. Zu unverbindlich, wie er findet. ... ‘Wenn es beispielsweise im Kunstunterricht um Digitalfotografie geht, dann kann gleich auch über Datenschutz und das Recht am eigenen Bild gesprochen werden.’ ...” Tsp 22.3.2011 S. 14


