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Berliner Beauftragter für Datenschutz und Informationsfreiheit

Presseübersicht

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Das privacy & information magazine “prima” wird vom Berliner Beauftragten für Datenschutz und Informationsfreiheit zusammengestellt und herausgegeben. Die regelmäßigen Ausgaben enthalten eine Übersicht von ausgewählten Berichten der Berliner und überregionalen Presse.

Ausgabe vom 4. März 2011

04.03.2011

INTERNATIONAL

“Spione statt Kontrollen / Wie sich Flughäfen schützen

... Am extrem geschützten internationalen Flughafen Ben Gurion in Tel Aviv setzt man auf eine einheitliche Datenbank für alle staatlichen Stellen. Geheimdienste sollen die gefährlichen Täter aufspüren, bevor sie sich auf ihren Weg machen. Das bringe mehr als flächendeckende Kontrollen. ...” SZ 4.3.2011 S. 2

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EUROPA

“Wählen per Klick / Estland ist die Hochburg des Internet-Votums. Bei der Parlamentswahl gibt jeder Siebte seine Stimme elektronisch ab

... Der Stimmbürger braucht eine ID-Karte, einen Computer und einen Kartenleser. Er führt die Karte ein, ruft die Website der Wahlbehörde auf, identifiziert sich mit einem PIN-Code, stimmt ab und verifiziert dies mit einer zweiten Geheimzahl. ...” BerlZtg 4.3.2011 S. 1

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DEUTSCHLAND

“Post will Internet sicherer machen

... Die Post will das Internet sicherer machen, gründete dazu die ‘Deutsche Post gemeinnützige Gesellschaft für sichere und vertrauliche Kommunikation im Internet’. Ziel sei es, über Risiken im Internet aufzuklären und damit u.a. E-Mails und Online-Geschäfte sicherer zu machen, so Post-Vorstand Jürgen Gerdes. Schirmherr der Gesellschaft ist Bürgerrechtler Joachim Gauck.” Bild 4.3.2011 S. 2

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“Mehr Sicherheit mit mobiler Tan

... Die mTan besteht nicht mehr nur aus fünf Ziffern, sondern aus einer Mischung von Ziffern und Buchstaben. Mit der mTan kann man also auf die iTan-Papierliste, die in falsche Hände geraten oder anderweitig verloren gehen kann, verzichten. Phishing, also das kriminelle Abfangen von eingegebenen Daten, läuft bei der mobilen Tan ins Leere, weil Buchung und Tan-Verschickung über getrennte Endgeräte gesandt werden. ...” Tsp 4.3.2011 S. 30

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“In der Wolke / Speichern, Spielen, Sparen: Warum Cloud Computing auch für private Computernutzer interessant ist

… Gerade kostenlose Dienste stehlen sich aus der Verantwortung: ‘Wenn Sie die Allgemeinen Geschäftsbedingungen kostenloser Dienste wie Google Mail aufmerksam lesen, entdecken Sie, dass der Anbieter keine Verantwortung für Ihre Daten übernimmt’, sagt Natalya Kaspersky, Chefin des Sicherheitsspezialisten Kaspersky Lab der Agentur AFP. Der Rat der Expertin ist klar: ‘Wenn Sie Ihre Daten wirklich sicher haben wollen, müssen Sie dafür zahlen.’ ...” Tsp 4.3.2011 S. 30

“Im Gespräch : Ralph Haupter, der Vorsitzende der Geschäftsführung von Microsoft Deutschland / ‘Die Datensicherheit ist bei professionellen Cloud-Anbietern um ein Vielfaches höher’

... Wie sicher ist die Cloud heute? Die Datensicherheit ist durch maximale Sicherheitslevel bei professionellen Cloud-Anbietern oft um ein Vielfaches höher als beim einzelnen Anwenderunternehmen. So sind die Microsoft-Rechenzentren immer auf dem aktuellen Stand der Sicherheitstechnik und werden permanent modernisiert. ...” FAZ 4.3.2011 S. 17

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LÄNDER

Brandenburg

“Datenschutzbeauftragte steht vor Wiederwahl im Mai

... Für die im Mai anstehende Wahl des Brandenburger Datenschutzbeauftragten schlägt eine Mehrheit im Innenausschuss erneut Amtsinhaberin Dagmar Hartge vor. Die Ausschussvorsitzende Britta Stark (SPD) regte am Donnerstag an, das Amt nicht neu auszuschreiben. ...” [dapd] MoPo 4.3.2011 S. 18

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Berlin

“BVG: Körting will Überwachungsvideos nicht länger speichern

... Im Abgeordnetenhaus erteilte Körting diesem Ansinnen auf Nachfrage des CDU-Abgeordneten Robbin Juhnke am Donnerstag eine deutliche Absage. Es gebe ein neues Gesetz für den Datenschutz aus dem Jahr 2007, sagte [Innensenator Ehrhart] Körting. ‘Ich denke nicht daran, hierfür einen Änderungsvorschlag zu machen.’ ...” MoPo 4.3.2011 S. 17

“Videokameras, freiwillige Polizei: Streit um Sicherheit im Nahverkehr:

... Im Übrigen habe das Parlament die Frist festgelegt, diese könne gar nicht vom Senat alleine geändert werden. Die Bahn speichert ihre Aufnahmen 48 Stunden. Allerdings sind die Berliner S-Bahn-Züge und viele S-Bahnhöfe im Gegensatz zu den meisten Bussen, Bahnen und U-Bahnhöfen der BVG nicht videoüberwacht. ...” Tsp 4.3.2011 S. 10

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“Dürfen weiterführende Schulen Schülerakten ihrer Bewerber sehen?

... Nach der Schuldatenverordnung sind diejenigen Informationen über Schüler, die für die Unterrichts-, Erziehungs- und Verwaltungsarbeit der Schule längere Zeit benötigt werden, schriftlich festzuhalten. Formelle Schülerunterlagen sind dabei im Wesentlichen die Schülerkartei (Adress- und Schullaufbahndaten zur schnellen Übersicht), das Klassenbuch (Angaben zu Fehlzeiten und besonderen Vorkommnissen), sowie der Schülerbogen, der die umfangreichsten Unterlagen enthält. ... Die Schule hat sicherzustellen, dass Unbefugte keine und Berechtigte nur im erforderlichen Maße Einsichtsmöglichkeit haben. ...” MoPo 4.3.2011 S. 19