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Berliner Beauftragter für Datenschutz und Informationsfreiheit

Presseübersicht

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Das privacy & information magazine “prima” wird vom Berliner Beauftragten für Datenschutz und Informationsfreiheit zusammengestellt und herausgegeben. Die regelmäßigen Ausgaben enthalten eine Übersicht von ausgewählten Berichten der Berliner und überregionalen Presse.

Ausgabe vom 7. März 2011

07.03.2011

INTERNATIONAL

“Google wehrt sich gegen Virenangriff auf Betriebssystem

Nach der jüngsten Attacke mit bösartigen Softwareapplikationen (Apps) auf das Google-Betriebssystem Android säubert der Internetkonzern die Mobiltelefone betroffener Nutzer. ... Der Großteil der Computer-Telefone läuft bisher ohne Sicherheitssoftware wie Virenscanner oder Firewall.” [dpa] FAZ 7.3.2011 S. 14

“Nach Android-Attacke: Google löscht bösartige Apps von Smartphones

... Die heruntergeladenen Schad-Programme werden derzeit von den Mobiltelefonen gelöscht, wie Google in der Nacht zu Sonntag mitteilte. Betroffene bekämen auch automatisch eine Software auf ihre Smartphones aufgespielt, die alle Spuren beseitigen soll. ...” [dpa] HB 7.3.2011 S. 23

“Schadprogramme: Google säubert Smartphones

... Nach Berichten von Sicherheitssoftware-Spezialisten gab es mehr als 50 Programme für die Smartphones, die versuchten, persönliche Daten abzugreifen. Google betonte nun, den Angreifern sei es höchstens gelungen, die Identifizierungsnummer des Telefons herauszufinden und welche Android-Version auf dem Gerät läuft. ...” [dpa] BerlZtg 7.3.2011 S. 34

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“Supreme Court entscheidet gegen Unternehmen / ... Kein Recht auf ‘personal privacy’ für AT&T

... [Der amerikanische Telekommunikationskonzern] AT&T hatte sich gegen die Veröffentlichung von Ergebnissen behördlicher Ermittlungen gewehrt, in denen es um fragwürdige Abrechnungen des Konzerns für Schulprogramme ging. ... Der Supreme Court befand nun, der Schutz der Privatsphäre sei nicht auf Unternehmen zu übertragen. ...” FAZ 7.3.2011 S. 13

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DEUTSCHLAND

“Keine Bilder vom Attentat in Frankfurt / Videoüberwachung am Flughafen außer Betrieb

... Wie die Zeitung Die Welt berichtet, war zum Tatzeitpunkt die Videoüberwachung in dem betreffenden Flughafenbereich wegen eines Defekts außer Betrieb. Es gebe daher keinerlei Bilder von der Tat, hieß es unter Berufung auf Sicherheitskreise. ...” [AFP] BerlZtg 7.3.2011 S. 6

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“Kürzerer Kassenbon-Text bei EC-Zahlung geplant

Die Texte, die Kunden beim Bezahlen mit EC-Karte auf dem Kassenbon unterschreiben müssen, sollen kürzer werden. Mit Daten- und Verbraucherschützern liefen Gespräche über eine einfachere Lösung, teilte der Handelsverband HDE mit. ... [dpa]” BerlZtg 7.3.2011 S. 12

“Kassenbons sollen kürzer werden

... Ergänzend zu kürzeren Texten könnten Schilder am Eingang und an den Kassen nähere Informationen bieten. Aus Sicht des Bundesverbands der Verbraucherzentralen sollte der Text auf das Nötigste reduziert sein, darf aber nichts Wesentliches weglassen. Kunden dürfe keine Verwendung ihrer Daten über die Zahlungsabwicklung hinaus untergeschoben werden. [dpa]” Tsp 7.3.2011 S. 16

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LÄNDER

Berlin

” ‘Man kann über mehr Personal reden’ / Sicherheit in der U-Bahn: Finanzsenator Ulrich Nußbaum hat Verständnis für die Angst mancher Fahrgäste, lehnt aber blanken Aktionismus ab [Interview]

... Früher gab es auf jedem Bahnsteig einen Zugabfertiger – einen Menschen, der im Notfall eingreifen oder Hilfe holen konnte. Das können Videokameras nicht, wie auch der jüngste Fall wieder zeigt. Ist es für Sie als Aufsichtsratschef der BVG und Finanzsenator denkbar, über mehr Personal auf Bahnhöfen mit der BVG zu reden? Das ist durchaus denkbar. Aber ich glaube, es reicht nicht, wenn wir dann nur über Personal reden, sondern es muss insgesamt ein schlüssiges Sicherheitskonzept geben, in dem es auch um technische Lösungen wie Videoüberwachung oder Aufklärungs-Kampagnen geht. ...” BerlZtg 7.3.2011 S. 21

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“Teurer Rückruf

Die Verbraucherzentrale (VZ) Berlin warnt vor der Berliner Telefonnummer 60989120. Viele Berliner seien in den vergangenen Tagen angerufen und um Rückruf unter der Nummer gebeten worden. ... Doch wer die Nummer wählt, gerät an eine Sex-Hotline, die monatlich 80 Euro kosten soll. ...” Tsp 7.3.2011 S. 17

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“In Berlin fehlen noch mehr als 800 Volkszähler / Erste Erhebung seit der Wiedervereinigung: Im Mai startet der Zensus 2011. Doch schon sind überall Trittbrettfahrer unterwegs

... ‘Trittbrettfahrer gibt es leider immer wieder’, sagt [die Präsidentin im Amt für Statistik Berlin-Brandenburg, Ulrike] Rockmann. Aber die Volkszähler würden niemals per Telefon Kontakt aufnehmen – ab Mai werden ausgewählte Haushalte persönlich Besuch von den Zensus-Mitarbeitern bekommen, die immer ihren speziellen Ausweis vorzeigen müssen. Und alle Haushalte, die befragt werden, bekommen vorher eine schriftliche Ankündigung. ...” MoPo 7.3.2011 S. 11