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Berliner Beauftragter für Datenschutz und Informationsfreiheit

Presseübersicht

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Das privacy & information magazine “prima” wird vom Berliner Beauftragten für Datenschutz und Informationsfreiheit zusammengestellt und herausgegeben. Die regelmäßigen Ausgaben enthalten eine Übersicht von ausgewählten Berichten der Berliner und überregionalen Presse.

Ausgabe vom 4. April 2011

04.04.2011

INTERNATIONAL

“Computerhacker legt Daten offen

In den USA hat ein Hacker Informationen von Kunden der Großbank JPMorgan Chase und der Supermarktkette Kroger offengelegt. Ein Unbekannter sei in das Datensystem des Online-Händlers Epsilon eingedrungen und habe Kundendateien durchforstet, teilten die betroffenen Unternehmen … mit. Der Hacker habe sich Zugriff auf E-Mail-Adressen und Hausanschriften verschafft, jedoch nicht auf persönliche oder finanzielle Informationen. ...” Tsp 4.4.2011 S. 17

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DEUTSCHLAND

“Warnung vor Betrug mit Kreditkarten / Das Bundeskriminalamt weist auf drastisch gestiegene Anzahl von Delikten hin.

... Eine Studie des Finanzdienstleisters ACI Worldwide zeigt …, dass viele Deutsche leichtsinnig mit ihren Daten umgehen. Zwölf Prozent der Bankkunden machen den Kardinalfehler, eine Notiz ihrer Pin-Nummer zusammen mit der Bankkarte mit sich zu führen, heißt es in der Studie, die dem Handelsblatt exklusiv vorliegt. ...” HB 4.4.2011 S. 39

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“Neue Wahlfreiheit beim Online-Bezahlen / Das Monopol auf Internet-Überweisungen des bankeigenen Systems Giropay ist bald am Ende. Konkurrent Sofortüberweisung.de gewinnt bei Verbrauchern an Beliebtheit

  • Kunden sollten vor allem bei Internetgeschäften großen Wert auf Sicherheit ihrer persönlichen Daten legen
  • Sowohl Giropay als auch Sofortüberweisung.de geben Konto-Informationen der Nutzer nur verschlüsselt weiter …” Welt 4.4.2011 S. 15
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“Firmen fürchten Onlinepranger / DIHK kritisiert das Verbraucherinformationsgesetz als nutzlos und fordert die Abschaffung

  • Die Wirtschaft kritisiert die geplante Erweiterung des Gesetzes, da bereits das bestehende Recht selten vom Verbraucher genutzt wird
  • Firmen fürchten außerdem, dass Verstöße bald im Internet veröffentlicht werden, ohne dass die Unternehmen Stellung dazu nehmen können …” Welt 4.4.2011 S. 9
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“Software ohne Sinn / Viele Abiturienten rätseln darüber, wie sie an einen Studienplatz kommen sollen

... Im Internet sollen sich Bewerber in Zukunft über das Portal hochschulstart.de bei bis zu zwölf Hochschulen bewerben und jederzeit über den Stand ihrer Bewerbung informieren können. ... Die nötige Software ist von T-Systems entwickelt worden, Hilfe leisten zudem Experten eines Fraunhofer-Instituts. Wie T-Systems betont, funktioniere die Software. Probleme gibt es offenbar an den Schnittstellen – die Hochschulen benutzen noch andere Software, die nicht für das neue Verfahren gerüstet ist. ...” SZ 4.4.2011 S. 5

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“Wenn der Staat Inventur macht / Im Mai werden die Deutschen erstmals seit der Wiedervereinigung gezählt. Wer nicht antwortet, dem droht ein Bußgeld von 200 Euro

... Kritikern sind die vielen Fragen zu persönlich …. So sollen Bürger etwa angeben, welcher Religion sie angehören – eine Frage, die von der EU nicht gefordert wird. ... Der Berliner Datenschutzbeauftragte Alexander Dix sieht diese Frage ebenfalls kritisch, verweist aber darauf, dass die Frage auf Wunsch der Kirchen in den Katalog aufgenommen worden ist. Problematischer sieht er dagegen den Zwang zur Auskunft: ‘Ich hätte mir gewünscht, dass der Anteil an freiwilligen Fragen höher ist’ ....” MoPo 4.4.2011 S. 2

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LÄNDER

Berlin

“Cyber-Terror gegen Berliner Behörden / Etwa 90 Prozent aller E-Mails an Ämter sind Spam, jeder zehnte Seitenzugriff im Netz gilt als Hacker-Angriff

... Erst die Hälfte aller Behörden hat ein vollständiges Sicherheitskonzept. 16 geben an, kein Geld für IT-Sicherheit zu haben. ... Laut Senatsverwaltung für Inneres konnten bislang alle Angriffe durch das IT-Dienstleistungszentrum Berlin (ITDZ) abgewehrt werden. ...” Bild 4.4.2011 S. 6