Presseübersicht

Ausgabe vom 12. Juli 2011
12.07.2011INTERNATIONAL
“Chinesisches Provinztheater / Ein Lokalpolitiker aus Xiamen bereist Deutschland und beklagt die Internetzensur. Das macht ihn im Netz berühmt
... Als Beweis zog Zang eine zweiwöchige Dienstreise nach Deutschland heran. ‘Für normale Bürger ist es dort sehr, sehr schwierig, Zugang zum Internet zu bekommen’, führte er aus. ‘In Deutschland muss man sich die Internetbenutzung von vielen Ämtern genehmigen lassen und die Gebühren sind sehr teuer.’ ...” BerlZtg 12.7.11 S. 1
*“Murdoch in Bedrängnis / Seine Sunday Times soll Handy und Konto von Ex-Premier Brown gehackt haben
... The Sunday Times stehe in Verdacht, den früheren Regierungschef Gordon Brown über Jahre nachspioniert zu haben, teilte die britische Polizei gestern mit. Demnach habe der Privatdetektiv Glenn Mulcaire im Auftrag des Verlags News International Browns Handy und sein persönliches Konto gehackt, als dieser noch Finanzminister gewesen sei. ...” BerlZtg 12.7.11 S. 7
*DEUTSCHLAND
“Smartphone: Nutzer halten IT-Sicherheit für überflüssig
... Nur 38 Prozent sind der Meinung, dass eine Datenverschlüsselung während der Nutzung des Smartphones notwendig ist. Gut jeder Fünfte behauptet, es müssten keinerlei Sicherheitsmaßnahmen im Umgang mit den mobilen Geräten getroffen werden. ...” MoPo 12.7.11 S. 7
*“Warum der Surflehrer auf Facebook nichts zu suchen hat / Initiative ‘Schau Hin!’ informiert über Umgang mit Urlaubsfotos in sozialen Netzwerken
... Wer seine Urlaubsfotos in sozialen Netzwerken mit Freunden teilt, macht sich oft nicht bewusst, welche Folgen das haben kann. Die vom Bundesfamilienministerium unterstützte Initiative ‘Schau Hin! Was deine Kinder machen’ will Eltern, Jugendliche und Kinder über die Risiken aufklären. ...” MoPo 12.7.11. S. 13
*“Länder verständigen sich auf mehr Datenschutz bei der Zahlung mit EC-Karte
... Die Länder NRW, Hessen und Bayern verständigten sich gestern darauf, dass die Angaben längstens zwei Wochen gespeichert werden dürfen. Bisher habe es Speicherungen bis zu einem Jahr gegeben. ...” [dpa] HB 12.7.11 S. 36
*“Ein nicht so ganz geheimer Dienst / Die Bundesregierung lässt untersuchen, wie Baupläne für die BND-Zentrale verschwinden konnten
... Am vergangenen Freitag wurde eine Kommission beim BND eingesetzt, die die Sache klären soll. ... Die Ergebnisse der Untersuchungskommission sollen möglichst noch in dieser Woche vorgestellt werden, hieß es gestern aus informierten Kreisen. ...” FR 12.7.11 S. 5
*LÄNDER
Sachsen
“Journalistendaten in der Blackbox / DATENAFFÄRE / Nach der Datenaffäre von Dresden drängt der Deutsche Journalisten-Verband auf Klarheit. Welche Journalisten waren von der Handydatenauswertung betroffen? Sachsens Justizminister sagt: Keine Ahnung
... Wer genau in Dresden in das Visier der Ermittler gelangt ist und wie mit den Daten von Journalisten umgegangen wurde, das kann Sachsens Justizminister Jürgen Martens (FDP) auch am Montag kaum klären. ... Der DJV hatte die Dresdner Datenaffäre zur Chefsache gemacht, weil die Journalistenvereinigung die umstrittene Polizeiaktion als eklatante Verletzung der Freiheitsrechte der Bürger ansieht und davon ausgeht, dass bei der massenhaften Handydatenabfrage auch Daten von Journalisten erfasst – und möglicherweise ausgewertet – wurden. ...” taz 12.7.11 S. 15
*Berlin
“Google lässt in Berlin das Internet erforschen / Nach den Querelen über Street View: Internetkonzern investiert in der Hauptstadt 4,5 Millionen Euro in ein neues Institut
... Nach den erregten Datenschutzdebatten im Zusammenhang mit dem Google-Service Street View will das Unternehmen nun mehr Rücksicht auf lokale Befindlichkeiten nehmen. Es will beispielsweise verstehen, warum hierzulande so erregt wie kaum anderswo über Datenschutz diskutiert wird. ... Eine große Befindlichkeit dreht sich um die Unabhängigkeit der Forschung vom Finanzier Google. ...” MoPo 12.7.11 S. 5
*“Spähaffäre um Liebig 14
Die Polizeiüberwachung von Nachbarhäusern des geräumten Hausprojekts Liebig 14 wird ein Fall für Berlins Datenschutzbeauftragten. Eine Sprecherin von Alexander Dix kündigte an, dass die Behörde den Fall prüfen und Stellungnahmen einholen werde. ...” taz 12.7.11 S. 17


