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Berliner Beauftragter für Datenschutz und Informationsfreiheit

Presseübersicht

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Das privacy & information magazine “prima” wird vom Berliner Beauftragten für Datenschutz und Informationsfreiheit zusammengestellt und herausgegeben. Die regelmäßigen Ausgaben enthalten eine Übersicht von ausgewählten Berichten der Berliner und überregionalen Presse.

Ausgabe vom 15. Juli 2011

15.07.2011

INTERNATIONAL / EUROPA / DEUTSCHLAND

“Apple entschuldigt sich mit 675 Euro

... Wegen Verletzung der Privatsphäre hat ein 36-jähriger Südkoreaner eine Entschädigung … bekommen. ... Der Anwalt Kim Hyung Suk hatte Klage eingereicht, weil sein iPhone seinen Aufenthaltsort speichere. ... Kim rief nun alle rund drei Millionen iPhone-Besitzer in Südkorea auf, ebenfalls gegen Apple zu klagen.” [AFP] Tsp 15.7.11 S. 15

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“Microsoft stopft 22 Sicherheitslöcher

Bei seinem Juli-Patchday hat Microsoft vier Aktualisierungen bereitgestellt. Windows-Nutzer sollten die sogenannten Patches installieren, um insgesamt 22 Schwachstellen in Microsoft-Produkten zu beseitigen, rät das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI). ... Angreifer könnten die Lücken ausnutzen, um Schadcode auszuführen.” [dpa] MoPo 15.7.11 S. 7

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“Die Zukunft liegt im Internet / Warum Verbote im Netz falsch sind, aber das Recht des Schwächeren unbedingt geschützt werden muss [von Dorothee Bär]

... Wenn Frankreichs Präsident Sarkozy fordert, das Internet zu ‘zivilisieren’ und ‘in eine Phase der Verantwortung’ zu überführen, dann könnte man daraus ein Miss- bzw. Unverständnis des Mediums herauslesen. ... Das Internet ist eigentlich neutral, es liegt in der Hand der Nutzer, was daraus gemacht wird und wohin es sich entwickelt. ...” SZ 15.7.11 S. 12

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“Risiko Online-Banking

Die Internet-Seiten der Banken sind vielen zu unsicher: 26 Prozent aller Bundesbürger fürchten, beim Online-Banking, zum Opfer eines Betruges zu werden. Und jeder fünfte Befragte erklärte bei einer aktuellen Erhebung der ‘Initiative D21’, entweder selbst bereits Ziel eines Betrugsversuches geworden zu sein oder Betrugsopfer im Bekanntenkreis zu haben.” BK 15.7.11 S. 17

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“Anonymität in Gefahr / ÜBERWACHUNG / Die Bundesregierung plant die namentliche Registrierung von bisher anonymen E-Geld-Karten. Angeblich soll so Geldwäsche verhindert werden

... Im geplanten ‘Gesetz zur Optimierung der Geldwäscheprävention’ ist eine Registrierungspflicht für bisher anonyme Zahlungskarten wie die Paysafecard vorgesehen. ... Thilo Weichert, der Datenschutzbeauftragte von Schleswig-Holstein, spricht von einer ‘Katastrophe für den Datenschutz im Internet’. ...” taz 15.7.11 S. 7

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“Muss es ein Smartphone sein, oder geht es auch billiger?

... Welche Nachteile gibt es gegenüber dem iPhone? Das Design der meisten Geräte und der Software ist nicht ganz so elegant wie bei Apple, und die Nutzer müssen damit leben, dass viele ihrer Daten auf den Servern des neugierigen Suchriesen Google landen. Doch wenn es nicht unbedingt ein iPhone sein muss, sind Android-Handys ideal fürs mobile Internet. ...” BZ 15.7.11 S. 24

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“Mini-Überweisungen zur Spendenwerbung

... In Wirklichkeit wollten Oxfam, BUND, Kindernothilfe, Cap Anamur, Arbeiter-Samariter-Bund, Paritätischer Wohlfahrtsverband, Johanniter und Malteser offenbar an die Adressen kommen, um künftig Werbebriefe verschicken zu können. Die Verbraucherzentrale beruft sich auch auf entsprechende Kritik des Berliner Datenschutzbeauftragten Alexander Dix und des Deutschen Zentralinstituts für soziale Fragen (DZI), das das namhafte ‘Spendensiegel’ verleiht.” FAZ 15.7.11 S. 21

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LÄNDER

Berlin

“Mit Handy-Tickets dem Fahrgast auf der Spur / BVG speichert sechs Monate lang Bewegungsprofil / Datenschützer reagiert verärgert auf neuen Service

... Damit es später beim Abrechnen nicht zum Streit kommt, werden die Bewegungsdaten der Fahrgäste zwischen An- und Abmeldung über die Ortungsfunktion des Handys ermittelt und aufgezeichnet. Dies geschehe unter Berücksichtigung aller Aspekte des Datenschutzes, so Birgit Wirth, Leiterin des Projekts Mobilität der Deutschen Bahn. ...” Tsp 15.7.11 S. 7

“Geortet! / Ralf Schönball will nicht bei jeder Fahrt von der BVG überwacht werden

... Wer dann vergisst, die App wieder auszuschalten, wird zur Strafe nach vier Stunden in die Warteschleife eines Call-Centers verbannt und dann befragt. ‘Um die Fahrdaten abzugleichen’, heißt es. Und vielleicht auch noch, um abzuklären, wie man hinkam, wo man eben überall war. ...” Tsp 15.7.11 S. 7