Presseübersicht

Ausgabe vom 25. Juli 2011
25.07.2011EUROPA
“Abhörskandal weitet sich aus
... Wie die Zeitung ‘Independent’ meldet, soll neben dem inzwischen geschlossenen Boulevardblatt ‘News of the World’ auch der ‘Mirror’ Telefone abgehört haben.” Bild 25.7.11 S. 1
*“Mobilgeräte meist nicht gut abgesichert
In jedem fünften Unternehmen gibt es keine spezielle Sicherung geschäftlicher Daten auf firmeneigenen mobilen Geräten. Dabei sehen 52 Prozent der 200 befragten IT-Verantwortlichen den Sicherheitsaspekt als die größte Hürde, wenn es um die Einbindung der mobilen Geräte ins Unternehmen geht. Dies zeigt eine aktuelle Studie, die gemeinsam von Good Technology und dem Marktforschungsinstitut Innofact erarbeitet wurde. ...” SZ 25.7.11 S. 20
*DEUTSCHLAND
“BND-Affäre / CSU fordert, Umzug zu stoppen
... Nach dem Verschwinden von Bauplänen für die neue Zentrale des Bundesnachrichtendienstes (BND) fordern die CSU-Bundestagsabgeordneten Peter Gauweiler (62) und Florian Hahn (37) im Magazin ‘Focus’ den sofortigen Stopp für den Umzug des BND von Pullach bei München in die Chausseestraße. ... Die Pläne enthielten präzise Angaben über Sicherheitsschleusen, Spezialverglasungen, Notausgänge sowie ‘Einbruchshemmungen’.” Bild 25.7.11 S. 12
*“Noch nicht angekommen / Kosten und Sicherheit sind die großen Themen beim Cloud Computing. Mittelstand zögert noch
... Ein großes Problem sehen die Analysten in der Sicherheitsfrage. ‘Serviceanbieter müssen vielmehr ein überzeugendes und für die Kunden auch nachvollziehbares Sicherheitskonzept vorlegen’, sagt Markus Vehlow, Experte für Cloud Computing bei PwC. ... Auch die Unternehmen, die bereits Cloud-Services nutzen, sehen als größten Nachteil den Kontrollverlust über die eigenen Daten sowie die wachsende Abhängigkeit von Fremdfirmen. ...” SZ 25.7.11 S. 20
*“Gewalttäter unter Kontrolle / In Bad Vilbel werden Träger elektronischer Fußfesseln in ganz Deutschland überwacht
... Laut Brosius-Linke [Pressesprecher im hessischen Justizministerium] ist das elektronische Gängelband bislang Kleinkriminellen angelegt worden, um ihnen die Untersuchungshaft zu ersparen – und dem Land die hohen Kosten für die Unterbringung. ... Mit Jahresbeginn sei die rechtliche Voraussetzung geschaffen worden, die Fußfesseln bei entlassenen Gewalttätern mit richterlich angeordneter Führungsaufsicht einzusetzen. ...” FR 25.7.11 S. 27
*LÄNDER
Sachsen
“Die Polizei wird persönlich / Dresdner Datenaffäre / Das sächsische Innenministerium sprach bisher von 460 Fällen, in denen die Polizei Namen und Adressen von Handynutzern ermittelte. Nun sind es 40.700
... Wie aus einer nun veröffentlichten Antwort des sächsischen Innenministeriums auf eine Kleine Anfrage des Landtagsabgeordneten Henning Homann (SPD) hervorgeht, haben die Ermittlungsbehörden inzwischen in über 40.000 Fällen die Namen, Adressen und Geburtsdaten, also sogenannte Bestandsdaten von Handynutzern ermittelt, die im Februar anlässlich zweier Großdemonstrationen in Dresdens Innenstadt telefoniert haben. ... Bei Antinaziprotesten am 13. und 19. Februar dieses Jahres in Dresden hatte sich die Polizei von Telekommunikationsunternehmen im Rahmen sogenannter Funkzellenauswertungen über eine Million ‘Verkehrsdaten’ von rund 330.000 Anwohnern, Demonstranten, Politikern, Anwälten und Journalisten liefern lassen. Diese umfassten die Rufnummern, Verbindungsdaten und Standorte von Handynutzern während der Demonstrationen. ...” taz 25.7.11 S. 7
*Berlin
“Ergebnisse der Hygienekontrollen demnächst im Web / Ab Mitte August alle Details über Restaurants öffentlich
... Die Gesamtberliner Datenbank ist im Aufbau. Seit Anfang Juli geben die Kontrolleure der Bezirksämter ihre Prüfergebnisse ein. ... Für die geprüften Gaststätten werden Name und Adresse, Noten und Punktestand in der Datenbank nachzulesen sein, außerdem soll es einen Link zum Standort geben. ...” MoPo 25.7.11 S. 13
*“Polizei startet Ausgabe der Namensschilder / Kennzeichnungspflicht wird ab heute umgesetzt / Einsatzeinheiten ziehen erst im September nach
... Die Berliner Polizei will von diesem Montag an ihre Beamten obligatorisch mit Namens- oder Nummernschild ausstatten. ... Insgesamt arbeiten mehr als 20 000 Mitarbeiter bei der Behörde, davon tragen 13 000 eine Uniform. Sie müssen die metallenen Ansteckschilder künftig an Hemd oder Jacke heften. ...” Tsp 25.7.11 S. 13


