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Berliner Beauftragter für Datenschutz und Informationsfreiheit

Presseübersicht

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Das privacy & information magazine “prima” wird vom Berliner Beauftragten für Datenschutz und Informationsfreiheit zusammengestellt und herausgegeben. Die regelmäßigen Ausgaben enthalten eine Übersicht von ausgewählten Berichten der Berliner und überregionalen Presse.

Ausgabe vom 1. August 2011

01.08.2011

EUROPA

“Auch Computer gehackt / Britischer Abhörskandal weitet sich aus

... Scotland Yard erklärte, im Laufe der Ermittlungen zu illegalen Abhörpraktiken bei der News of the World habe es weitere Hinweise auf eine Verletzung der Privatsphäre gegeben, ‘darunter auch das Hacken von Computern’. Unter anderem soll der Computer eines ehemaligen Geheimagenten überwacht worden sein. ...” FR 1.8.11 S. 23

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DEUTSCHLAND

“Widerspruchsfrist gegen Kartendienst Streetside beginnt / Microsoft will ab Herbst Straßenbilder online stellen

... Eine Sprecherin von Microsoft Deutschland, Miriam Kapsegger, sagte, ihren Konzern hätten bereits vor Beginn der Widerspruchsfrist circa 500 Schreiben mit Widersprüchen erreicht. ... Laut Microsoft ist Deutschland das einzige Land weltweit, in dem das Unternehmen einen Vorab-Widerspruch anbietet.” [dapd] MoPo 1.8.11 S. 10

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”’Kriminelle wollen kein Aufsehen’ / Microsofts oberster Virenjäger Vinny Gulotte im Interview

... In letzter Zeit gab es sehr viele aufsehenerregende Angriffe auf Firmenserver, zum Beispiel bei Sony. Sehen Sie da einen Trend? ...die Gefahr durch Angriffe auf einzelne Rechner ist viel größer. Man hört zwar nichts mehr von massiven Virenausbrüchen – aber genau das wollen die Internetkriminellen ja auch nicht. ...” SZ 18.11 S. 28

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“Sauber bleiben / Reputationsmanagement: Wie man im Internet auf sein Image achtet und sich gegen Rufschädigung wehrt

... Wichtig sei es deshalb, so wenig persönliche Daten wie möglich preiszugeben, rät der Experte [Thomas Volkmer, einer der Betreiber der Seite Internetvictims.de]. Er empfiehlt beispielsweise, keine Klarnamen in privaten E-Mailadressen oder Foren zu benutzen. Von sozialen Netzwerken wie Facebook oder StudiVZ rät er grundsätzlich ab, weil Menschen dort meist mehr angäben als nötig und diese über Suchmaschinen leicht auffindbar seien. ...” Tsp 1.8.11 S. 18

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“Die neuen Abzock-Maschen / Angebliche Gutschriften, Gewinne, Rentenbescheide: Fallen Sie nicht auf die Betrüger rein!

... Vorsicht bei Anrufen vom ‘Deutschen Werbe- und Datenschutzverein’. Eine kostenpflichtige Mitgliedschaft in diesem Verein soll vor unerlaubten Werbeanrufen, Datenmissbrauch und unerwünschter Kontaktaufnahme zu Werbe- und Verkaufszwecken schützen. ... Trotzdem wird ein jährlicher Mitgliedsbeitrag von 159 Euro fällig. ...” BZ 1.8.11 S. 18

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LÄNDER

Bayern

“Bayerische Geheimnisse / Die meisten Bundesländer erteilen Bürgern Auskunft, der Freistaat nicht

... Bayern ist eines der letzten Bundesländer, die noch kein eigenes Informationsfreiheitsgesetz haben. ... Auf die Petition eines Bürgers hin, der ein Informationsfreiheitsgesetz auch für Bayern fordert, schreibt Staatssekretär Gerhard Eck: Das geltende Recht gewähre bereits weitgehende Akteneinsichtsrechte, zugleich aber schütze es Private ‘vor unberechtigter Ausforschung durch Dritte’. ...” SZ 1.8.11 S. 35

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Hamburg

“Körperscanner

... Der umstrittene Körperscanner ist bei einem Praxistest auf dem Hamburger Flughafen laut Welt am Sonntag durchgefallen. Die beiden Scanner hätten bei der Erprobung ständig Fehlalarm produziert. ...” [dpa] taz 1.8.11 S. 6

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Brandenburg

“POLIZEI / Zahl der Telefonüberwachungen ist gestiegen

... In Brandenburg hat die Zahl der Telefonüberwachungen durch die Polizei seit 2009 um fast ein Viertel zugenommen. Gab es damals noch richterliche Anordnungen für 538 zu überwachende Telefone in 104 Ermittlungsverfahren, so waren es 2010 schon 667 Apparate bei 145 Verfahren. ...” [dpa] MoPo 1.8.11 S. 18

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Berlin

KENNZEICHNUNGSPFLICHT / Polizeigewerkschaft will klagen

... Die Deutsche Polizeigewerkschaft (DPolG) will gegen die Kennzeichnungspflicht Berliner Polizisten mit einem Namensschild oder einer Nummer an ihrer Uniform klagen. ... Für einen derartigen Eingriff in die informationelle Selbstbestimmung der Polizisten sei ein Gesetz notwendig, argumentierte [der Landesvorsitzende der Gewerkschaft,Bodo] Pfalzgraf.” [dpa] taz 1.8.11 S. 6