Presseübersicht

Ausgabe vom 2. August 2011
02.08.2011EUROPA
“Mutmaßlicher Sprecher von Hackergruppen frei
Ein britisches Gericht hat den mutmaßlichen Sprecher der Hackergruppen Lulz Security und Anonymous auf Kaution freigelassen. Ein Londoner Bezirksrichter belegte den 18-Jährigen am Montag aber mit strikten Auflagen. ...” [afp] FR 2.8.11. S. 36
*DEUTSCHLAND
“Restaurant-Ampel steht auf Rot / Wirtschaftsminister lehnen Hygienebarometer ab / Berlin geht eigene Wege
... Denn anders als die Verbraucherminister, die sich im Mai nahezu einstimmig für die Einführung einer solchen Kontrollampel ausgesprochen hatten, lehnt eine Mehrheit der Wirtschaftsminister das Kontrollbarometer wegen der damit verbundenen Nachteile für die Gastronomie ab. Die Veröffentlichung von Kontrollergebnissen in den Ampelfarben Rot, Gelb, Grün habe eine ‘prangerähnliche Wirkung’ für die Unternehmen, finden sie. ...” Tsp 2.8.11 S. 15
*“Internetseite will Recht auf Transparenz stärken / Auf FragDenStaat.de wird BürgerInnen dabei geholfen, Informationen von Behörden zu erhalten
... Die Netzplattform will zudem die Hürden für neue Anfragen senken: Suchmasken helfen den Menschen herauszufinden, an welche Behörde sie ihren Antrag auf Auskunft wie am besten richten. Alle Anfragen und die Antworten darauf werden veröffentlicht…” taz 2.8.11 S. 6
*“Unzuverlässige Körperscanner / CDU-Mann Bosbach fordert nach Probelauf Besserungen
... Die am Hamburger Flughafen erprobten elektronischen Körperscanner sind nach Einschätzung des Vorsitzenden des Bundestagsinnenausschusses, Wolfgang Bosbach (CDU), bislang nicht praxistauglich. Die Alarmquote der beiden Geräte sei mit 70 Prozent ‘nicht akzeptabel’, sagte Bosbach der Süddeutschen Zeitung. ...” SZ 2.8.11 S. 5
“Ministerium: Körperscanner-Tests noch nicht ausgewertet
... Bislang könne er Medienberichte nicht bestätigen, wonach die Durchleuchtungsgeräte technisch durchgefallen seien, sagte ein Sprecher des Ministeriums am Montag in Berlin. Die Gewerkschaft der Polizei hatte bereits gefordert, auf die Geräte zu verzichten, da sie nicht das Sicherheitsniveau an den Flughäfen verbesserten. ...” [dpa] Tsp 2.8.11 S. 4
*”’Die Identität eines Straftäters ist grundsätzlich zu schützen’ / ...
..., sagte der Deutsche Presserat, der oberste Sittenwächter der Presse. ... Weil wir ganz anderer Meinung sind. Weil wir glauben, dass die Öffentlichkeit ein Recht darauf hat zu erfahren, wie ein Vergewaltiger, ein Kinderschänder und ein Mörder aussehen. Und wir deshalb Vergewaltiger, Kinderschänder und Mörder auch zeigen. ...” BILD 2.8.11
*“Immer mehr Internetnutzer gehen mit dem Handy online
... Zugleich hat jeder Zweite (53 Prozent) Sorge, seine Bewegungsdaten könnten ohne sein Wissen übertragen oder gespeichert werden. 47 Prozent fürchten sich vor einem Ausspionieren und dem Missbrauch persönlicher Daten. ...” [dpa] MoPo 2.8.11 S. 7
*“Der Mensch denkt, Google lenkt / Die Suchmaschine entscheidet darüber, wer und was im Internet gefunden wird – und wer oder was nicht. Kommt Google+ hinzu, wird diese Macht bedrohlich. [Gastbeitrag von Christoph Waitz, Sprecher von ICOMP (Initiative für einen wettbewerbsfähigen Online-Markt) in Deutschland]
... Mit einem Handschlag entfernte der Suchgigant kürzlich sämtliche Bewertungen von Drittportalen aus den lokalen Suchergebnissen von ‘Google Places’. ... Und auch die Google+-Profile und ihre Empfehlungen wandern in den Suchergebnissen nach oben, Links zu Facebook-Profilseiten hingegen nach unten. ...” FR 2.8.11 S. 10
*“Widerspruch bei Straßenfoto-Dienst seit Montag möglich
... Hauseigentümer und Mieter können seit Montag Widerspruch gegen die Veröffentlichung ihrer Hausfassade beim geplanten Straßenbilder-Dienst Streetside einlegen. Über ein Internetformular oder per Post können Verbraucher veranlassen, die Gebäude im Dienst der US-Softwareriesen Microsoft unkenntlich machen zu lassen. Möglich ist dies noch bis Ende September. ...” ND 2.8.11 S. 6
*LÄNDER
Nordrhein-Westfalen
“Im Zweifel gegen den Kontoinhaber
... Wie sich aus einem Urteil des Finanzgerichts Köln ergibt, muss der Betroffene … gegebenenfalls selbst nachweisen, dass er nicht der Inhaber des fraglichen Kontos war. ... Im Streitfall hatten die Behörden einen Datenträger ausgewertet, der in der Schweiz gestohlen und den deutschen Behörden verkauft worden war. ... (Az.: 14 V 2484/10)” FAZ 2.8.11 S. 19


