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Berliner Beauftragter für Datenschutz und Informationsfreiheit

Presseübersicht

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Das privacy & information magazine “prima” wird vom Berliner Beauftragten für Datenschutz und Informationsfreiheit zusammengestellt und herausgegeben. Die regelmäßigen Ausgaben enthalten eine Übersicht von ausgewählten Berichten der Berliner und überregionalen Presse.

Ausgabe vom 4. August 2011

04.08.2011

INTERNATIONAL / EUROPA

”’Bedrohliche Schwachstellen’ / Wieder wurden Regierungen und Firmen Opfer von Hackerattacken. Angreifer nutzen Softwareprobleme konsequent aus.

... Unbekannte Hacker haben nach Angaben des US-Software-Entwicklers McAfee durch Cyberattacken sensible Daten von 72 Regierungen, Organisationen und Firmen erbeutet. ... Darunter seien streng gehütete nationale Geheimnisse, Softwarequellcodes, Datenbanken und Details zu neuen Öl- und Gasfeldern. ...” HB 4.8.11 S. 16

“Hacker Angriffe / Den Stecker ziehen [Kommentar]

... Daten im Petabyte-Bereich (so viel wie auf tausend Festplatten eines aktuellen Hochleistungscomputers) wurden gesammelt, von Rüstungsfirmen genauso wie von Medienbetrieben, über neue Ölfelder genauso wie Daten des Internationalen Olympischen Komitees in zeitlicher Nähe zu den Sommerspielen 2008 – die in China stattfanden, was als weiteres Indiz dafür gilt, wer der Urheber der offenbar staatlichen Hackerattacken sein könnte. ... Sensible Informationen und kritische Infrastrukturen gehören nicht in die Nähe des Internets. ...” Tsp 4.8.11 S. 8

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“Die bittere Wahrheit / STUDIE / Wer auf Online-Datingportalen lügt, hat es dank einer Gesichtserkennung demnächst schwer

...Eine Forschergruppe um Alessandro Acquisti von der Carnegie-Mellon-Universität [Pittsburgh] hat in einer Studie nachgewiesen, dass mit den gängigen Programmen problemlos auf die Person hinter dem Bild geschlossen werden kann. Acquisti hat dafür eine handelsübliche Gesichtserkennung, Cloud-Computing und öffentlich verfügbare Informationen aus sozialen Netzwerken kombiniert. Name, berufliche Stellung, Facebook-Profil, alles, was Sie online hinterlassen haben: nichts davon wird verborgen bleiben. ...” taz 4.8.11 S. 14

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“Huawei [der weltweit zweitgrößte Telekomausrüster] stellt Smartphone mit Speicherplatz im Internet vor

... Das Multimediahandy, das die Chinesen gestern vorgestellt haben, soll es dem Nutzer ermöglichen, Musik, Videos, Bilder und E-Mails auf externen Servern – also in der ‘Internet-Wolke’ – abzulegen. ... Experten fürchten jedoch um die Datensicherheit.” [Reuters] HB 4.8.11 S. 28

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“Das Geheimnis des Passworts

... Der Online-Bezahldienst Moneybookers hat eine Liste erstellt mit den unsichersten Codenamen. Ganz oben auf der ‘Wie-lasse-ich-mich-am-leichtesten-ausrauben-Liste’ steht der Name des Haustieres, gefolgt vom eigenen Geburtsdatum. ...” HB 4.8.11 S. 32

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DEUTSCHLAND

“Trojaner greifen nach Passwörtern / Bundesamt warnt vor Datenklau. Identitätsdiebstahl ist die größte Gefahr für Internetnutzer

... Um sich zu schützen, sollten PC-Nutzer Virenschutzsoftware und eine Firewall einsetzen und beide stets auf dem neuesten Stand halten. Update-Pflicht gilt auch für das Betriebssystem und die installierten Programme. ...” [dpa] MoPo 4.8.11 S. 9

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LÄNDER

“Verbraucherschutz / Bundesländer wollen Wirte nicht an den Pranger stellen

... Auf Antrag Bayerns lehnten sie mehrheitlich die Einführung der Hygiene-Ampel ab. Zur Begründung hieß es, eine Veröffentlichung der Kontrollergebnisse sei nicht nötig, sie würde zur Verbesserung des Verbraucherschutzes nicht beitragen, in Deutschland herrschten bereits hohe Standards bei der Lebensmittelverarbeitung, Wirte dürften nicht an den Pranger gestellt werden. ...” BerlZtg 4.8.11 S. 17

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Mecklenburg-Vorpommern

“Neue Betrugsmasche

... Internetbetrüger tarnen sich in Mecklenburg-Vorpommern derzeit als ‘Bundespolizei’, um an das Geld von Verbrauchern zu gelangen. Die Polizei ermittelt in zwei Fällen, in denen Computernutzer E-Mails mit dem Absender ‘Bundespolizei’ erhielten. [dpa] BZ 4.8.11 S. 18

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Berlin

“Kreuzbergs Kneipen ohne Sauberkeits-Siegel / Ausgerechnet der Ausgehbezirk will als einziger die Ergebnisse seiner Restaurantkontrollen nicht veröffentlichen

... ausgerechnet der Kneipenbezirk Friedrichshain-Kreuzberg weigert sich, seine Daten zu veröffentlichen. Der zuständige Stadtrat Knut Mildner-Spindler (Linke) sagte gestern, zurzeit seien ‘die technischen, personellen und materiellen Voraussetzungen nicht gegeben’, das Personal reiche bei weitem nicht aus. ...”BerlZtg 4.8.11 S. 17