Presseübersicht

Ausgabe vom 16. März 2012
16.03.2012EUROPA / DEUTSCHLAND
“Bruni fordert Schutz / Öffentlicher Appell
... Frankreichs First Lady Carla Bruni hat die Medien zum Schutz der Privatsphäre ihrer Kinder aufgefordert. ... Zuvor waren im Internet Bilder von Brunis Tochter aufgetaucht, die das Gesicht der Kleinen unverpixelt zeigten.” [afp] taz 16.3.12 S. 17
*“Streit ums Schwarzgeld / Der SPD und den Grünen ist das Steuerabkommen mit der Schweiz viel zu lax. Jetzt muss Finanzminister Schäuble nachverhandeln
... Dagegen gibt es Proteste, weil es beispielsweise der amerikanischen Regierung gelungen ist, die Schweiz so stark unter Druck zu setzen, dass die Namen von US-Bürgern übermittelt werden. ... Widerstand gibt es zudem gegen die Vereinbarung, dass deutsche Behörden künftig keine illegal erstellten Steuer-CDs mit den Namen von Deutschen mit Schweizer Konto mehr kaufen dürfen. ...” SZ 16.3.12 S. 17
*“Leipziger Buchmesse 2012: Freudige Feierstunde / Danke, es geht uns gut / Content-Mafia und Zettelglück – die Messe ist eröffnet
... Er habe, so [der Vorsteher des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels Gottfried] Honnefelder, lesen müssen, dass er ‘Angehöriger einer Content-Mafia’ sei, wie andere Verleger auch – und das obwohl doch sämtliche Regeln des [ACTA-] Abkommens dem in Deutschland ohnehin geltenden Recht entsprächen und das EU-Recht nicht verändern würden. ... Dabei widersprechen der Schutz des Urheberrechts und der freie Zugang zu Informationen einander nicht. ...” SZ 16.3.12 S. 14
*“Digitale Spuren
... Nach einer Studie von Eurocom Worldwide überprüfen 40 Prozent der Unternehmen die Social-Media-Profile ihrer Bewerber. Bereits jedes fünfte Unternehmen soll Bewerbern aufgrund ihres Profils absagen. ...” BZ 16.3.12 S. 35
*“Internet-Formulare regen zum Flunkern an
Mehr als jeder dritte Internetnutzer (36 Prozent) schützt sich mit Falschangaben vor Datensammlern im Netz. Das geht aus einer Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Airs hervor, bei der im Auftrag des IT-Verbandes Bitkom rund 1000 Internetnutzer über 13 befragt wurden. ...” [dpa] Tsp 16.3.12 S. 26
*“CSU fordert Staatsminister für Internet auf Bundesebene
... Die CSU sieht das Internet als ‘vierte Kulturtechnik’ nach Schreiben, Lesen und Rechnen, heißt es in einem Positionspapier, das heute beim CSU-Kongress zur Netzpolitik in München vorgestellt wird. Darin fordert die CSU auch einen Bundes-Staatsminister für Internet.” WELT 16.3.12 S. 4
*“Funk-Chips geben Händlern Informationen über den Kunden / Verbraucherschützer raten, die Etiketten wegzuwerfen
... Damit lassen sich aber auch Kunden ohne ihr Wissen identifizieren und Bewegungsprofile erstellen, warnen Datenschützer. Der Datenschutzverein FoeBud (Förderung des öffentlichen bewegten und unbewegten Datenverkehrs) in Bielefeld hat dies mit einem handelsüblichen Lesegerät demonstriert. ...” BZ 16.3.12 S. 25
*“Sicheres mobiles Banking? [Torsten Elsner, Geldexperte bei forium.de, Finanzvergleich]
... Sind mobile Bankgeschäfte sicher? Es sind Sicherheitsregeln zu beachten: Der Speicher des Smartphones sollte nie für Passwörter oder Geheimzahlen genutzt werden. ... Keinesfalls sollte das Smartphone für Online-Überweisungen genutzt werden, wenn auf diesem auch die dafür notwendigen Transaktionsnummern (TAN) per SMS empfangen werden. ...” BK 16.3.12 S. 20
*“Passwort zu vererben / Juristen brüten über Fragen beim Nachlass von Daten [von Wolfgang Janisch]
... Gewiss, wer erbt, der bekommt auch den Computer samt gespeichertem Inhalt, ebenso wie die Website des Verstorbenen oder seine Musikfiles. Doch ob er mit dem Erbschein in der Hand so ohne weiteres zum Provider gehen und das Passwort zum E-Mail-Account des Dahingeschiedenen verlangen darf, sei juristisch kaum geklärt [sagt Peter Bräutigam, Fachanwalt für das Recht auf Informationstechonologie]. ...” SZ 16.3.12 S. 1
*LÄNDER
BERLIN
“Lehrer sollten Kollegen anschwärzen / Bildungsforscher ziehen nach Protest Fragebogen zurück
... Das Kollegium der Benjamin-Franklin-Sekundarschule protestierte umgehend beim verantwortlichen FU-Institut für Schulqualität: ‘Mit Entsetzen müssen wir feststellen, dass durch diesen Fragebogen dazu aufgefordert wird, Kollegen zu beurteilen und zu bespitzeln’, heißt es im Brief des Kollegiums. ... Der Leiter des FU-Instituts reagierte promt: ‘Dieser Fragebogen ist uns missglückt und wurde keiner weiteren Kontrolle unterzogen, sodass er gewissermaßen durchrutschte’, schrieb Wolfgang Wendt den Lehrern. ...” BerlZtg 16.3.12 S. 16


