Presseübersicht

Ausgabe vom 27. März 2012
27.03.2012INTERNATIONAL
“Alles für Facebook
... Facebook hat abermals seine Datenschutzbestimmungen verändert, und das ist keine gute Nachricht: Es geht nämlich nicht um den Schutz von Daten, sondern um deren weitergehende Verwendung. ... Apps können nun aktualisiert werden und erweiterte Zugriffsrecht verlangen, ohne dass dem Facebook-Nutzer die Möglichkeit bleibt, selbst zu entscheiden, ob ein Update installiert werden soll oder nicht. ...” FAZ 27.3.12 S. T 1
*“Microsoft legt Server mit Schadsoftware lahm
Der US-Konzern Microsoft hat auf eigene Faust ein kriminelles Schadnetzwerk im Internet lahmgelegt. Wie die ‘New York Times’ berichtete, besorgten sich Anwälte von Microsoft einen Gerichtsbeschluss, um gemeinsam mit Justizbeamten zwei Bürogebäude in Pennsylvania und Illinois zu durchsuchen und gegen ein sogenanntes Botnet vorzugehen. ...” [afp] HB 27.3.12 S. 22
*EUROPA
“EU-Kommission verschäft Kampf gegen Hacker / Unternehmen müssen Daten besser schützen. Geldbußen bei Verstoß gegen Anzeigepflicht
... So steht es in einem fraktionsübergreifend vereinbarten Textvorschlag, den der zuständige Innenausschuss des Europaparlaments am Dienstag beschließen will und der der Berliner Morgenpost vorab vorliegt. Sollte ein Unternehmen es unterlassen, einen angemessenen Schutz für ihm anvertraute Daten zu gewährleisten, und entstehe aus einem Angriff beträchtlicher Schaden, sollten Mitgliedsländer der EU ‘abschreckende Sanktionen ergreifen’ und es ‘strafrechtlich belangen’, heißt es darin. ...” MoPo 27.3.12 S. 5
*“Cameron veröffentlicht Namen seiner Gäste
... Der britische Premierminister Cameron hat nach ursprünglichem Weigern zugesichert, die Namen aller Gäste zu veröffentlichen, die nach hohen Spenden an seine Konservative Partei zu privaten Abendessen an seinem Wohn- und Dienstsitz in der Downingstreet gebeten worden waren. ... Cameron und sein Kanzleramtsminister Francis Maude bestritten jedoch am Montag weiterhin, dass eine Spende in Höhe von 250 000 Pfund den Zugang zu diesen Abendessen habe erkaufen können. ...” FAZ 27.3.12 S. 4
*“Die gefährlichen Seiten des Internets / Im Netz war der Sturm auf das Haus des Attentäters Mohamed Merah live zu sehen. Präsident Sarkozy will jeden verfolgen, der online extremistische Seiten aufruft. Doch das kann er gar nicht.
... Um deren Besucher ausfindig zu machen, dürfen die Ermittler die Verbindungsarchive konsultieren. ... Bei Verdächtigen untersucht man die Festplatte – aus der Distanz. ...” FAZ 27.3.12 S. 33
*“Paranoia gegenüber Mitarbeitern / Bei Ikea in Frankreich wurden jahrelang private Spitzeldienste eingesetzt
... Über Jahre hinweg hat Ikea systematisch Mitarbeiter, vor allem Gewerkschafter, aber auch Kunden, mit denen man geschäftliche Differenzen hatte, bespitzelt und ihre Privatsphäre ausgeleuchtet. Dafür hat das Unternehmen auch Sicherheitsfirmen angeheuert, die auf illegalem Wege Informationen aus der zentralen Polizeidatenbank oder aus dem Führerscheinregister beschafft haben sollen. ...” ND 27.3.12 S. 9
*DEUTSCHLAND
“Auf zum Pirateneinsatz / Die etablierten Parteien sagen den erfolgreichen Newcomern den Kampf an
... Bereits vor der Saar-Wahl sagte Grünen-Chefin Claudia Roth in der ‘Welt’, dass die Netzpolitiker ihrer Partei ‘viel weiter, viel differenzierter und problembewusster als die der Piraten’ seien. Bundesjustizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger (FDP) meinte, die Piraten würden die Freidemokraten ‘jenseits ihrer Selbstinszenierung’ kopieren, jedoch keinen ‘umfassenden Freiheitsbegriff’ vertreten. ...” WELT 27.3.12 S. 5
*“Abmahnungen für Bilderschnipsel / Werbung funktioniert in sozialen Medien auf Umwegen: Unternehmen bloggen nicht mehr nur über eigene Produkte. Doch wer Bilder aus dem Netz auf seine Seite stellt, muss Urheberrechte beachten.
... ‘Die Leute brauchen Schulung’, sagt der Medienrechtsexperte Georg Lecheler. ‘Sie müssen wissen, dass man eine Seite nicht einfach mit allem befüllen darf, was man im Internet finden kann.’ ... Wenn Personen abgebildet werden, sind deren Persönlichkeitsrechte zu beachten; das gilt auch für die Gäste vom letzten Unternehmensevent. ...” FAZ 27.3.12 S. 17
*LÄNDER
Hessen
“Polizei warnt vor betrügerischen E-Mails
... Das Landeskriminalamt (LKA) warnt vor unseriösen Jobangeboten und betrügerischen Mails im Internet. ... Auch werden verstärkt sogenannte Phishingmails versandt, in denen der Adressat aufgefordert wird, Kreditkartendaten oder Bankdaten weiterzugeben. ...” [dapd] FR 27.3.12 S. D 7


