Presseübersicht

Ausgabe vom 12. Juni 2012
12.06.2012INTERNATIONAL
“Computervirus / Schadsoftware Flame hat viele Ähnlichkeiten mit Stuxnet
Das vor einigen Tagen entdeckte neue Computervirus Flame ist offensichtlich eng mit Stuxnet verwandt, einer Schadsoftware, die 2010 entdeckt wurde. ...Da Stuxnet mit großer Wahrscheinlichkeit im Auftrag eines Staates programmiert wurde, erhärtet sich damit der Verdacht, dass auch Flame eine ähnliche Herkunft hat. ...” HB 12.6.12 S. 22
*“Apple verzichtet künftig auf Google-Maps
...Weitgehend beendet ist auch die Partnerschaft mit Google: Die Kartenlösung Google-Maps wird in der kommenden Version des iPhone-Betriebssystems iOS nicht mehr vorinstalliert sein und durch eine Apple-eigene Software ersetzt. ...” HB 12.6.12 S. 28
*EUROPA
”’Von den guten Taten überstrahlt / Die E-Mails der österreichischen Scientologen stehen im Netz. Auch dabei: ein sehr bekannter Unterstützer
...Veröffentlicht hat die mehrere Gigabyte große Datenmenge die Hackervereinigung Anonymous. ‘Das ist der E-Mail-Verkehr von Scientology Österreich (2010-2011)’, heißt es über der Textsammlung im Netz. ...Die Sekte selbst hat die Anonymous-Aktion scharf verurteilt. ...” SZ 12.6.12 S. 10
*DEUTSCHLAND
“Unionsfraktion lehnt ‘Kulturflatrate’ ab / Auch gegen Internetsperren bei Urheberrechtsverstößen
...Auch gegen Zugangssperren für Internetnutzer, die durch illegales Kopieren oder das Ansehen und Anhören von Musikstücken oder Filmen das Urheberrecht verletzt haben, spricht sich die Union aus. Der Zugang zum Internet gehöre inzwischen zur ‘infrastrukturellen Grundversorgung’ der Bürger und dürfe daher nicht vom Staat blockiert werden. ...” FAZ 12.6.12 S. 2
*“Die Wolke kommt langsam an / Eine Studie zeigt, dass auch immer mehr Privatnutzer ihre Daten in der Cloud speichern. Gleichzeitig wächst das Misstrauen gegenüber den amerikanischen Anbietern.
...Das bedingungslose Vertrauen der Verbraucher in die Dienste der amerikanischen Unternehmen ist der Befragung zufolge in den vergangenen zwei Jahren um 7 Prozentpunkte auf 15 Prozent gefallen. ‘Die relativ strengen deutschen Datenschutzbestimmungen machen den Anbietern hierzulande das Leben zwar nicht leicht, aber letztlich kann daraus auch ein Wettbewerbsvorteil entstehen’, sagt [der Vorstand der Internetdienstanbieters 1&1, Jan] Oetjen. ...” FAZ 12.6.12 S. 12
*“Hygiene-Ampel sorgt für Streit
...’Eine freiwillige Lösung ist Unsinn, weil Verbraucher die schwarzen Schafe dann nicht erkennen können’, kritisierte [Bundesverband der Verbraucherzentralen] VZBV-Vorstand Gerd Billen. Der Verband reagierte damit auf einen Bericht des Tagesspiegels, nach dem sich eine gemeinsame Arbeitsgruppe von Verbraucher- und Wirtschaftsministerien der Länder auf eine freiwillige Lösung verständigt haben und es den Wirten überlassen wollen, ob sie die Ergebnisse der Lebensmittelkontrolle in ihrem Lokal veröffentlichen wollen.” Tsp 12.6.12 S. 15
*“StudiVZ steht vor dem Aus / Konkurrent Facebook macht den Berlinern schwer zu schaffen. Nur für SchülerVZ gibt es ein Konzept
...Für StudiVZ, einst Herzstück der Gruppe, und für MeinVZ, das sich an Erwachsene nach Schule und Studium wendet, fehlen den Verantwortlichen offenkundig inzwischen jegliche Ideen zur Fortführung: Bis zum Jahresende sollen ‘neue Optionen’ geprüft werden, ließ das Unternehmen wissen. Wie zu hören ist, wird vom Verkauf über eine Fusion bis hin zur Schließung alles erwogen. ...” MoPo 12.6.12 S. 6
*LÄNDER
Hessen
“Informationen gegen Bares / Der ehemalige Frankfurter Grundbuchamtsleiter steht wegen Bestechlichkeit vor Gericht
...Der Fall Josef B., der seit Montagmorgen vor dem Landgericht verhandelt wird, könne ein Lehrstück darüber sein, wie Korruption nicht funktioniert. ...Er besorgte Grundbucheinträge, Erbscheine, Kaufverträge, er steckte seinen Spezis, wer welche Filet-Grundstücke im West- und Nordend künftig besitzen werde, bevor das offiziell wurde. ...” FR 12.6.12 S. D6
*Berlin
“Vergewaltiger treffen Opfer in U-Bahnhof / Erst ein Jahr nach dem Missbrauch einer 20-Jährigen zeigt die Berliner Polizei Bilder von vier mutmaßlichen Tätern. Es bleiben offene Fragen.
...Schwer nachvollziehbar erscheint, warum die Kriminalpolizei sich erst jetzt mit Bildern der Tatverdächtigen an die Öffentlichkeit wendet. Auch die Pressestelle der Polizei hat nach der Tat, die einen Tag nach dem Himmelfahrtstag 2011 am 3. Juni verübt wurde, keine Mitteilung über den schweren sexuellen Missbrauch veröffentlicht. ...” MoPo 12.6.12 S. 9


