Presseübersicht

Ausgabe vom 6. September 2012
06.09.2012INTERNATIONAL
“FBI unter Druck
Das Hacker-Kollektiv AntiSec erhebt schwere Vorwürfe: Von einem FBI-Laptop stamme eine Datei mit Millionen Seriennummern von iOS-Geräten.” BZ 6.9.12 S. 43
*EUROPA
“Abhörsichere Datenverbindung über 143 Kilometer getestet
Österreichische Forscher haben zwischen den Kanareninseln La Palma und Teneriffa eine neuartige Datenverbindung erfolgreich getestet. Sie machten sich dabei ein quantenphysikalisches Phänomen namens ‘Verschränkung’ zunutze. ...Sobald jemand die Kommunikation belauscht, geht die Verschränkung verloren und die Verbindung bricht ab. ...”Tsp 6.9.12 S. 32
*“Pläne über Austausch von Steuerdaten
Liechtenstein denkt über die Einführung eines automatischen Austausches von Steuerinformationen nach. ‘Wir machen diese Analyse, indem wir die kommenden Regulierungen anschauen, ebenso die Kosten und die Haftungsfragen für die einzelnen Institute und deren Mitarbeiter bei der Abgeltungssteuer’, sagte Ministerpräsident Klaus Tschütscher dem Zürcher ‘Tages-Anzeiger’. ...Liechtenstein möchte mit Deutschland ein Steuerabkommen abschließen, wie es mit der Schweiz ausgehandelt wurde. ...” Welt 6.9.12 S. 15
*DEUTSCHLAND
“Prüferkammer will Ross und Reiter nennen dürfen / Wirtschaftministerium verzögert die Befreiung der Wirtschaftsprüferkammer von der Verschwiegenheitspflicht
...Zu dem Fall der HRE-Bad-Bank FMS, bei der es zu Fehlbuchungen in Milliardenhöhe kam, heißt es von der Wirtschaftsprüferkammer nur: ‘Das Berufsaufsichtsverfahren ist abgeschlossen, weitergehende Informationen können wir wegen der gesetzlichen Verschwiegenheitspflicht aber nicht geben.’ Das soll sich ändern, weil der Eindruck entsteht, berufsintern werden Missstände zwar offiziell verfolgt, aber dann im Verfahren unter den Teppich gekehrt ohne große Folgen für die Betroffenen. ‘Wir wollen zumindest in den Fällen von öffentlichem Interesse reagieren dürfen und Auskunft geben können’, kündigte Claus Securs, Präsident der Wirtschaftsprüferkammer, an. ...” FAZ 6.9.12 S. 15
“Blockadeministerium [von Georg Giersberg]
...Die Branchengremien unterliegen einer gesetzlichen Verschwiegenheitspflicht. Es ist daher zu begrüßen, dass die Wirtschaftsprüferkammer selbst diesen Zustand als nicht mehr zeitgemäß empfindet und in Fragen der Berufsaufsicht von dieser Verschwiegenheitspflicht befreit werden will. Dass diesen Schritt zu mehr Transparenz jetzt ausgerechnet das Bundeswirtschaftsministerium blockiert, ist befremdlich. ...” FAZ 6.9.12 S. 18
*“Volkswirte geben sich Ethik-Kodex / Verein für Socialpolitik verlangt von Forschern Offenlegung von Geldquellen und möglichen Interessenkonflikten
...Der Verein für Socialpolitik gibt sich 139 Jahre nach seiner Gründung erstmals einen Ethik-Kodex. ...So verlangt der Verein, dass die Mitglieder künftig in wissenschaftlichen Arbeiten ‘alle in Anspruch genommenen Finanzierungsquellen’ offenlegen – ebenso wie Umstände, ‘die auch nur potenziell zu Interessenkonflikten oder Befangenheit des Autors führen könnten’. ...” HB 6.9.12 S. 17
”’Du darfst nicht klauen’ / Die deutschen Ökonomen des Vereins für Socialpolitik haben einen Ethikkodex beschlossen. Vorsitzender Michael Burda über die Möglichkeiten, mehr Transparenz bei Interessenkonflikten zu schaffen [Interview]
...Zu denken ist an Fälle wie den von Frederic Mishkin: Er hat dem isländischen Bankensystem einen Persilschein ausgestellt und dafür von der Handelskammer viel Geld bekommen. Ein Irrtum, wie sich herausstellte. In der Finanzkrise stürzten Islands Geldhäuser ein. ...Wir wollen ausschließen, dass solche Beziehungen unerwähnt bleiben. Hätten die Leser seiner späteren Veröffentlichungen davon gewusst, hätten sie seine Arbeiten mit anderen Augen betrachtet. ...Deshalb ist Transparenz unser erstes Ziel. ...” SZ 6.9.12 S. 18
*“Handy-Zugangssperre wird kaum genutzt
Nur jeder dritte Handynutzer (33 Prozent) schützt sein Gerät mithilfe einer Zugangssperre. Bei allen anderen können Unbefugte auf die Daten zugreifen, wenn ihnen das Mobiltelefon in die Hände fällt. ...Der Branchenverband rät, das Handy stets so einzustellen, dass sich die Tastensperre nach Nutzungspausen nur durch die Eingabe eines selbst vergebenen Codes lösen lässt. ...”MoPo 6.9.12 S. 9
*“Standleitung in die Firma / Mobile Cloud-Dienste versprechen Zugriff auf Unternehmensdaten von überall. Doch die Sicherheitslücken sind groß.
...Doch die Einbindung privater Smartphones und Tablets kann auch zu neuen Problemen führen. ‘Weil Privates und Firmeninformationen auf einem Gerät zusammenlaufen, erhöht sich das Risiko, dass sensible Firmen- und Personendaten nach außen gelangen’, sagt Frank Kedziur, IT-Sicherheitsexperte bei BZ Germany. Eine einheitliche Sicherheitslösung für die mobile Cloud-Nutzung gibt es jedoch nicht. ...”HB 6.9.12 . 50-51


