Presseübersicht

Ausgabe vom 24. Januar 2013
24.01.2013INTERNATIONAL
“Auf der Suche nach den Mustern von morgen / Die Internetbranche hat große Kauflust auf Big Data
...Big Data war das Thema der Münchener Internetkonferenz ‘Digital, Life, Design’ (DLD), die von Burda Media veranstaltet wird. Unter dem Motto ‘Patterns that Connect’ beschäftigten sich rund achthundert Teilnehmer mit Fragen der Datenanalyse in großem Stil. Kann man Baukredite an junge Kunden vergeben, allein basierend auf der Analyse ihrer Tweets und Facebook-Bekanntschaften?...” FAZ 24.1.13 S. 31
”’Es gibt keine perfekten Lösungen’ / Im Gespräch: S.D. Shibulal, Vorstandschef des IT-Dienstleisters Infosys [Interview]
...Und was ist mit ‘Big Data’? Das Phänomen ‘Big Data’ ist eine Folge der rapiden und umfangreichen Technologiedurchdringung einschließlich des Cloudcomputing. Diese Daten bieten neue und detaillierte Einsichten in Konsumenteneinstellungen und Konsumverhalten. ...” FAZ 24.1.13 S. 13
*“Das Netz braucht Standards / Das Wachstum des Internetverkehrs muss bewältigt werden
...[Der Vorstandschef des niederländischen Elektronikkonzerns Philips, Frans van] Houten nannte gerade das Gesundheitswesen als großen Zukunftsmarkt für die Angebote vernetzter Informationstechnologie. ...Damit diese Hoffnungen aufgingen, gelte es, alle Fragen rund um die Datensicherheit und das Vertrauen in die Netze zufriedenstellend zu klären. ...” FAZ 24.1.13 S. 13
*DEUTSCHLAND
“Linke sorgt für Streit unter CSU-Innenministern / Friedrich contra Herrmann: Bund stellt Beobachtung der Linkspartei durch Verfassungsschutz ein – Bayern nicht
...Das Personal, das bislang Zeitungsartikel über des Radikalismus unverdächtige Linke-Abgeordnete wie Petra Pau gesammelt hat, soll künftig in relevanteren Bereichen wie der Bekämpfung von Islamisten oder der Spionageabwehr im Internet eingesetzt werden. ...Auch das Parlamentarische Kontrollgremium des Bundestags wurde wenig später darüber informiert. Die Öffentlichkeit dagegen nicht. ...” Welt 24.1.13 S. 5
”’Offiziell wurde ich dazu nicht unterrichtet’ / Die Linke-Politikerin Petra Pau soll nicht länger vom Verfassungsschutz beobachtet werden. So recht glauben kann sie das nicht. In vier Wochen wird ihre Klage gegen die Beobachtung verhandelt [Interview]
Frau Pau, es heißt, Sie würden nicht mehr vom Verfassungsschutz beobachtet. Fühlen Sie sich jetzt erleichtert? ...Allein mir fehlt der Glaube. Schließlich wurde ja auch immer beteuert, dass über mich nur registriert wird, was ohnehin zugänglich ist. Als ich dann meine wegen ‘Quellenschutzes’ geschwärzten Akten einsehen konnte, kam ich zu dem Schluss, dass man mich natürlich mit geheimdienstlichen Mitteln beobachtet hat. ...” taz 24.1.13 S. 7
*“Der Tag der geheimen Offenbarung / Überprüfung der Sicherheitsgesetze [Kommentar von Heribert Prantl]
...Seit geraumer Zeit prüft eine Kommission der Bundesregierung, ob diese heimlichen und unheimlichen Notgesetze geeignet sind und waren und wo sie sich bewährt haben und wo nicht. ...Wenn die Evaluierungskommission gut arbeitet, könnte sich daraus ein rechtspolitisches Programm entwickeln, das bis weit in die nächste Legislaturperiode hineinstrahlt. ...” SZ 24.1.13 S. 4
*“Missbrauch / Bischof hält Aufarbeitung für eine ‘mittlere Katastrophe’
Die Aufarbeitung von Missbrauch in der katholischen Kirche ist nach Einschätzung des künftigen Dresdner Bischofs Heiner Koch eine ‘mittlere Katastrophe’. Der Eindruck, dass vertuscht und banalisiert werde, sei verheerend, sagte Koch in Dresden. ...” Welt 24.1.13 S. 5
*LÄNDER
Berlin
“Das falsche Bild des Tunnelgangsters / Das Suchfoto der Polizei zeigte einen Unschuldigen. Der Täter hatten dessen Passbild online kopiert
...Das Foto für den gefälschten Pass hatten die Täter aus dem Internet kopiert. ...Details, etwa ob das Foto von einer Facebook-Seite stammt, nannte die Polizei nicht. Sie warnte jedoch davor, Passbilder ins Internet zu stellen, weil Kriminelle diese leicht zweckentfremden können. ...” Tsp 24.1.13 S. 7
“Vorsicht, Nicht-Täter! / Berliner Polizeipanne [Kommentar]
...Die Polizei argumentiert nun, sie habe gar keinen Fehler gemacht, denn auch das falsche Foto könne bei den Ermittlungen helfen: schließlich soll der wahre Täter dem falschen ähnlich sehen. Wenn dieses Suchspiel tatsächlich ernst gemeint ist, wird es bald nicht mehr reichen, eigene Passbilder aus dem Internet zu entfernen, um nicht plötzlich als täterähnlicher Nicht-Täter landesweit gesucht und lebenslänglich im Internet gefunden zu werden. ...” Tsp 24.1.13 S. 6
*”’Anspruch auf einen Schutz ihrer Persönlichkeit’ / Buschkowsky sagt nicht, welche Mitarbeiter bei seinem Buch geholfen haben
...Es handele sich aber hauptsächlich um Menschen, die ihre Hauptprofession außerhalb der Bezirksverwaltung haben, so Buschkowsky weiter. ...’Trotzdem haben alle, die mitgeholfen haben, Anspruch auf einen Schutz ihrer Persönlichkeit’, betont der Bürgermeister. ...” MoPo 24.1.13 S. 18


