Presseübersicht

Ausgabe vom 31. Januar 2013
31.01.2013DEUTSCHLAND
“Hacker gehen immer aggressiver und gezielter vor / Schon jedes vierte deutsche Unternehmen ist Opfer von Computerkriminalität – bei Finanzdienstleistern sogar jedes zweite.
...Firmen sollten genau überlegen, welche Daten sie welchem Cloud-Anbieter überlassen. ‘Wenn die Rechenzentren im Ausland sind, wo andere Datenschutzgesetze gelten, fangen die Risiken an.’ ...” HB 31.1.13 S. 16-17
*“Keine Einigung zum Melderecht
...Längst sind sich alle Beteiligten im Grundsatz einig, dass es keine Datenweitergabe ohne das Einverständnis der Betroffenen geben darf. Uneinigkeit herrscht aber bei Detailfragen.” ND 31.1.13 S. 6
*“Ministerin bestätigt Einigung auf Verbraucherschutzpaket
...Bundesjustizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger (FDP) bestätigte, dass sich die Koalition auf ein Regelungspaket geeinigt habe. Unter anderem soll nach ihren Worten verhindert werden, dass Internetnutzern schon bei geringen Verstößen hohe Abmahnkosten entstünden. ...[dpa]” Tsp 31.1.13 S. 4
*”’Wer kritisiert, muss eine Alternative nennen’ / DOSB-Chef Bach über Wege im Antidopingkampf und die Frage, wieso das Chaos am BER einer Olympiawerbung schadet [Interview]
...Der frühere langjährige Nada-Aufsichtsratschef Hanns-Michael Hölz mahnte kürzlich: ‘Wir sollten den Antidopingkampf nicht nur als Appendix sehen, sondern als Teil der Verantwortung gegenüber unseren jungen Sportlern.’ Müssen sich aber nicht gerade die deutschen Spitzensportler in der Debatte um ineffiziente deutsche Dopingbekämpfung und unterfinanzierte Nada als Verlierer fühlen? Sie nehmen im Kontrollsystem ja u.a. weitreichende Einschränkungen ihrer Privatsphäre in Kauf. ...Leistungssportler sind ebenso Menschen, mit all ihren Rechten, die sie in einer freiheitlichen Gesellschaft glücklicherweise genießen. Es ist eine sehr schwierige Abwägung: Wie weit müssen und dürfen diese eingeschränkt werden, um einen möglichst effektiven Antidopingkampf führen zu können? ...” Welt 31.1.13 S. 19
*“Datenstaubsaugern Einhalt gebieten / Google und Facebook greifen Nutzer- und Urheberdaten ab. Ein Gesetz soll das ändern
Es sind nicht mehr nur Datenschützer, die mit Unbehagen die Geschäftspolitik der Big-Data-Konzerne und ihren Umgang mit den Daten von Nutzern und Urhebern verfolgen. Auch die Nutzer und Autoren selbst machen zunehmend gegen Geschäftsmodelle mobil, mit denen weltumspannende Internetkonzerne Milliardenumsätze durch die Abschöpfung von Nutzerdaten und Autorenleistungen aller Art generieren. ...” Welt 31.1.13 S. 6
*LÄNDER
Berlin
“Erhalt von Babyklappe und anonymer Geburt gefordert
Die kirchlichen Wohlfahrtsverbände Diakonie und Caritas in Berlin haben sich für den Erhalt von Babyklappen und anonymen Geburten in evangelischen und katholischen Krankenhäusern ausgesprochen. ‘Die Babyklappe ist und bleibt ein letztes Angebot für Frauen in Notlagen’, erklärte Diakoniedirektorin Susanne Kahl-Passoth. ...” BZ 31.1.13 S. 19


