Presseübersicht

Ausgabe vom 13. Februar 2013
13.02.2013INTERNATIONAL
”’Google für Spione’ / Ein US-Rüstungskonzern kann Bewegungsmuster aus Daten von Facebook-Mitgliedern vorhersagen
...Der britische ‘Guardian’ hat am Wochenende ein Werbevideo der US-Rüstungsfirma Raytheon für ein Spionageprogramm veröffentlicht, das aus den frei zugänglichen Informationen in Social Networks wie Facebook, Twitter und Foursquare Profile erstellt und sogar mögliche Aufenthaltsorte vorhersagt. ...Über die Data-Mining-Technologie sei es Raytheon zudem möglich, das Verhalten dieses Nutzers vorherzusagen. ...” Tsp 13.2.12 S. 23
*“American Express / Einkaufen per Twitter in den USA möglich
Der Kreditkartenkonzern American Express lässt seine US-Kunden jetzt auch per Twitter Geld ausgeben. Sie können ihre Karte mit dem Profil beim Kurzmitteilungsdienst verknüpfen und danach einkaufen, indem sie bestimmte Schlagworte – sogenannte Hashtags – twittern. ...” MoPo 13.2.12 S. 5
*“Bonität übers Handy / Soziale Netzwerke, Kredite und Marketing
...Dank der Popularität von sozialen Medien und Smartphones schwimmt Silicon Valley geradezu in Daten. ...Eine neue Generation von Unternehmen nutzt diese gigantische Datenmenge, um mit Hilfe von Algorithmen zuverlässige von potentiell weniger zuverlässigen Schuldnern zu unterscheiden und die Darlehenskosten entsprechend zu gestalten. ...” FAZ 13.2.12 S. 27
*EUROPA / DEUTSCHLAND
“Lobbyismusvorwürfe gegen EU-Kommissarin
...’Kein Lobbyist sagt mir, was zu tun ist, weder ein amerikanischer noch irgendein anderer’, schrieb Kroes dagegen am Montag auf ihrem Twitter-Profil. Auf der Plattform ‘Lobbyplag.eu’ wird Kroes vorgeworfen, ihre Änderungsvorschläge für die neue EU-Datenschutzrichtlinie teilweise wörtlich aus Lobby-Unterlagen übernommen zu haben.” ND 13.2.12 S. 5
“Wenn Lobbyisten EU-Gesetze schreiben / Neue Netzplattform zeigt, wie Abgeordnete die Texte von Interessengruppen kopieren
...Aktivisten nehmen darauf die Änderungsanträge zur europaweiten Datenschutzreform unter die Lupe, die EU-Parlamentarier eingereicht haben – und vergleichen sie mit verschiedenen Papieren von Interessenvertretern und Lobbygruppen. ...Viel mehr finden sich in den Gesetzesvorschlägen ganze Passagen, die Wort für Wort in entsprechenden Lobbypapieren von Internet-Firmen wie Amazon oder Ebay stehen. ...” Welt 13.2.12 S. 7
“Ferngesteuert / Das Netzt deckt auf, wie EU-Abgeordnete Texte von Lobbyisten übernehmen [Kommentar von Silke Mülherr]
...Die ersten Resultate des Projekts zeigten außerdem, dass man in Europa über strengere Regeln für die Arbeit von Lobbyisten nachdenken sollte. Während das zum Beispiel in Washington längst der Fall ist, besteht in Brüssel bislang keine Verpflichtung für Interessenvertreter, sich zentral als solche zu registrieren und über ihre finanziellen Ressourcen Auskunft zu geben. ...” Welt 13.2.13 S. 3
*“Lesen, Rechnen, Facebook / Schweiz plant, an Schulen Umgang mit digitalen Medien zu lehren
...’Es geht beispielsweise darum, dass Schülerinnen und Schüler lernen, welche Daten sie im Internet ohne Probleme preisgeben können, und warum es problematisch ist, eigene Bilder, Telefonnummern oder Adressen beim Chatten anzugeben’, sagte Beat Zemp, der Präsident des Schweizer Lehrerverbandes in der Zeitung Sonntagsblick. Auch Cybermobbing soll behandelt werden: ‘Wer andere im Internet beschimpft, bloßstellt oder beschuldigt, muss wissen, dass dies unter Umständen strafrechtliche Folgen haben kann’, sagte Zemp. ...” SZ 13.2.13 S. 1
*“Neues Steuergesetz in der Schweiz
...Mit dem neuen schweizerischen Steueramtshilfegesetz, das am 1. Februar in Kraft getreten ist, können deutsche Steuerfahnder sogenannte Gruppenanfragen an die Schweiz stellen. Das geht aus einer Antwort des Bundesfinanzministeriums auf eine parlamentarische Anfrage hervor. ...[dpa]” HB 13.2.13 S. 6
*LÄNDER
Berlin
“Berliner machen Ebays Bezahldienst Paypal Konkurrenz / Start-up SumUp schafft traditionelle Kassen ab
...Um das neue SumUp-System nutzen zu können, muss sich der Kunde die App ‘SumUp Pay’ herunterladen, aktivieren und dem Händler erlauben, Beträge von seinem Konto abzubuchen. Wenn der Verbraucher dann einen Laden betritt, erkennt die App auf dem iPad-Bildschirm des Händlers den Kunden und zeigt sein Foto an. Zum Bezahlen drückt der Verkäufer auf das Foto des Kunden und der Betrag wird abgebucht. ...[dpa]” MoPo 13.2.13 S. 5


