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Berliner Beauftragter für Datenschutz und Informationsfreiheit

Presseübersicht

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Das privacy & information magazine “prima” wird vom Berliner Beauftragten für Datenschutz und Informationsfreiheit zusammengestellt und herausgegeben. Die regelmäßigen Ausgaben enthalten eine Übersicht von ausgewählten Berichten der Berliner und überregionalen Presse.

Ausgabe vom 11. März 2013

11.03.2013

INTERNATIONAL

“Der Reiz der Vergänglichkeit / Die Fotoanwendung Snapchat liefert ein Kontrastprogramm zur Datensammelwut von Facebook. Eine Selbstzerstörungsfunktion lässt Bilder nach kurzer Zeit wieder verschwinden.

...Die hier ausgetauschten Fotos und Videos sind für den Empfänger nur bis zu zehn Sekunden lang sichtbar, dann verschwinden sie wie von Geisterhand und können nicht gespeichert werden – entsprechend zeigt das Unternehmenslogo ein kleines Gespenst. ...Der Selbstzerstörungsmechanismus ist freilich nicht ganz wasserdicht. So kann der Empfänger ein Snapchat-Foto vom Bildschirm seines Smartphones mit einem Screenshot festhalten, bevor es wieder verschwindet. ...” FAZ 11.3.13 S. 22

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“Gefährliche Internetmonopole / Google und Facebook sind zu mächtig. Die Überwachung funktioniert nicht [Kommentar von Patrick Bernau]

...Wichtiger noch: Der Monopolist lernt seine Nutzer immer besser kennen. Er erfährt, was sie suchen und welche Links sie anklicken – umso eher trifft er künftig deren Geschmack. ...” FAZ 11.3.13 S. 17

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DEUTSCHLAND

“Gib mir Geld, dann gebe ich dir Daten / Deutsche sind bereit, für einen Bonus Daten mitzuteilen

...Drei Viertel der Deutschen wollen nicht, dass Werbetreibende im Internet mehr über sie in Erfahrung bringen können. ...Noch größer ist die Ablehnung des sogenannten Trackings: Fast 90 Prozent der Befragten wollen nicht, dass Werbetreibende ihr Surfverhalten aufzeichnen. ...” FAZ 11.3.13 S. 22

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“Tod der SMS / Auch Mobilfunker bieten ihren Kunden jetzt kostenlose Nachrichten-Dienste

...Die Telekom preist auf ihrer Website gleich mehrere Vorzüge von Joyn. Mit ‘Sofort loslegen – ohne Anmeldung’ meinen die Herren aus Bonn, dass der Nutzer hier im Gegensatz zu den genannten Apps von oft US-amerikanischen Drittanbietern keine weiteren persönlichen Daten hinterlassen und keinen Account anlegen muss. ...” Welt 11.3.13 S. 14

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“Schufa / Veraltete Daten verteuern Kredite

...Der Hintergrund: Banken und Unternehmen holen vor Vertragsschluss bei Auskunfteien wie der Schutzgemeinschaft für allgemeine Kreditsicherung (Schufa) Informationen über Kunden ein. ...Doch nicht immer sind die gespeicherten Daten aktuell. Daher sollten Verbraucher ihre Daten regelmäßig checken. ...” Welt 11.3.13 S. 14

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LÄNDER

Nordrhein-Westfalen

“Ermittlungen ohne Ergebnis

Die Staatsanwaltschaft hat ihre Ermittlungen zum Verrat des vertraulichen Berichts über die Doktorarbeit der CDU-Politikerin Annette Schavan eingestellt. Die Tat sei nicht aufzuklären gewesen, teilte die Düsseldorfer Ermittlungsbehörde mit. ...[dpa]” SZ 11.3.13 S. 15

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Hamburg

“Affäre Wulff / Staatsanwaltschaft weitet Ermittlungen offenbar aus

...Außerdem verhandelt das Hamburger Landgericht am 26. April über eine Klage von Bettina Wulff gegen den Internetkonzern Google. Die ehemalige First Lady will verhindern, dass beim Googeln ihres Namens automatisch Begriffe wie ‘Rotlichtvergangenheit’ oder ‘Escort’ auftauchen.” Welt 11.3.13 S. 4

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Brandenburg / Berlin

“Kommunen melden keine Daten an GEZ

Viele Kommunen in Brandenburg bleiben laut dem Rundfunk Berlin-Brandenburg (RBB) bislang relevante Daten für den umstrittenen neuen Rundfunkbeitrag schuldig. ...Zahlreiche Städte und öffentliche Einrichtungen hätten die Höhe des neuen Beitrags kritisiert und eine Neuberechnung gefordert. ...” ND 11.3.13 S. 14

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“Geodaten-Wettbewerb

Für einen Geodaten-Wettbewerb in Berlin und Brandenburg können sich Firmen, Verbände, Einrichtungen und Einzelpersonen bis 31. Mai bewerben. Der Wettbewerb ‘Geolabs-GeolApps’ zeichnet Apps für mobile Geräte aus, die Geodaten in kommerziellen Anwendungen nutzen. ...” BZ 11.3.13 S. 5

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“Babyglotze / RTL stoppt

Der Privatsender RTL hat die Produktion der Dokusoap ‘Babyboom – Willkommen im Leben’ endgültig gestoppt. Der Berliner Gesundheitssenator Mario Czaja (CDU) hatte die Dreharbeiten am 27. Februar ausgesetzt, nachdem unter anderem der Berliner Datenschutzbeauftragte Bedenken angemeldet hatte. ...[epd]” taz 11.3.13 S. 17