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Berliner Beauftragter für Datenschutz und Informationsfreiheit

Presseübersicht

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Das privacy & information magazine “prima” wird vom Berliner Beauftragten für Datenschutz und Informationsfreiheit zusammengestellt und herausgegeben. Die regelmäßigen Ausgaben enthalten eine Übersicht von ausgewählten Berichten der Berliner und überregionalen Presse.

Ausgabe vom 15. März 2013

15.03.2013

INTERNATIONAL

“Das nächste große Ding / Vor allem junge Menschen nutzen Tumblr, um dort Texte, Töne und Bilder zu sammeln. Das soziale Netzwerk ist inzwischen so beliebt, dass es schon als Facebook-Nachfolger gehandelt wird

...Man muss sich Tumblr-Nutzer wie Menschen vorstellen, die anonym durch die Straßen schlendern und fremde Haustüren fotografieren, ohne sich dort gleich niederzulassen. Bei Facebook haben fast alle einen Klarnamen, bei Tumblr kaum einer. ...” SZ 15.3.13 S. 47

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EUROPA

“Zum Wohle des Kunden / EU-Justizkommissarin Viviane Reding will mit einem neuen Kauf- und Datenschutzrecht das Vertrauen der Bürger gewinnen

...Daten- und Verbraucherschützer warnten dagegen am Donnerstag vor einer Aufweichung der Vorgaben. So soll nach dem Verordnungsentwurf bei einem ‘berechtigten Interesse’ eine Weitergabe der Daten auch ohne Einwilligung möglich sein. ...” Tsp 15.3.13 S. 5

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“Im Zweifel für die Freiheit / Der Europäische Gerichtshof hielt eine Anhörung zur Fingerabdruckpflicht in Europas Reisepässen – und interessierte sich dabei nicht hinreichend fürs Technische. [Von Constanze Kurz]

...Zur Frage, wie es denn um die Sicherheit der biometrischen Daten beim Auslesen und Speichern in Drittländern stehe, brachte der Vertreter des EU-Parlaments ein Argument, das drastisch offenbart, wie wenig Bedacht auf den möglichen Missbrauch der zwangsweise abzugebenden Daten gelegt wird: Der Passinhaber reise ja ‘auf eigenen Wunsch’ dorthin. Da könne die EU ja nichts dafür, wenn der dortige Rechtsrahmen ein anderer sei. ...” FAZ 15.3.13 S. 34

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“Britischer Medienskandal weitet sich aus

Im britischen Medienskandal um angezapfte Telefon- und Mailboxen sind erstmals auch Journalisten der Mirror-Zeitungsgruppe ins Visier der Ermittler geraten. Drei Männer im Alter zwischen 40 und 49 Jahren sowie eine 47-jährige Frau wurden wegen des Verdachts, am Abhören von Telefonen beteiligt gewesen zu sein, festgenommen, teilte Scotland Yard mit. ...[dpa]” BerlZtg 15.3.13 S. 25

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DEUTSCHLAND

“Aktie unter der Lupe / Marktforscher mit Expansionsdrang / Die GfK will den Umsatz in drei Jahren um 30 Prozent steigern. Das birgt Chancen und Risiken zugleich.

...Große Hoffnungen setzt der Manager vor allem auf das Geschäft mit Daten, die er bei Smartphone-Nutzern gewinnt. Zusammen mit Mobilfunkanbietern will [der Vorstandschef der Marktforschungsfirma GfK Matthias] Hartmann dabei anonymisierte Informationen über die mobile Nutzung des Internets und entsprechender Apps übertragen und nach verschiedenen Kriterien auswerten. ...” HB 15.3.13 S. 38-39

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“Gefährliche E-Mail-Viren

Neue Viren-E-Mails gefährden Postfächer von Nutzern, so ein Sicherheitsdienstleister. Sie wenden sich an Zalando-Kunden mit ‘Ihre Bestellung finden Sie im Anhang’ oder ‘Zalando.de – Ihre Bestellung von 11.12.2013’. ...” BZ 15.3.13 S. 17

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”’Tester beim Kunden werden überflüssig’ [Interview mit Michael Riermeier, Chef der auf Auslagerungen spezialisierten Organisationsberatung Raum für Führung]

...Wer also zum Beispiel nur Linux-Systeme verwalten kann, zieht in Unternehmen, die auf Cloud-Computing umstellen, demnächst den Kürzeren? ...Besonders wichtig sind Fachwissen in Sachen Datensicherheit und -schutz. ...Spezialisten, die sich zum einen mit dieser Materie auskennen und außerdem sensibel mit Ängsten und Sorgen umgehen, dürften künftig sowohl bei Dienstleistern als auch auf Kundenseite sehr gefragt sein.” HB 15.3.13 S. 59

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LÄNDER

Hessen

“Nacktkontrollen auf eigene Faust / Zweifelhaftes Vorgehen hessischer Polizisten gegen zwei Fans aus Halle beim Spiel in Darmstadt

...Die beiden HFC-Anhänger mussten sich einer sogenannten Vollkontrolle unterziehen, separat in zwei Zelten vor dem Gästebereich des Böllenfalltorstadions. ...’Die beiden Personen wirkten nervös, kommunizierten flüsternd mit anderen Fans und fielen in der Gruppe deutlich durch ihren Gang auf, der vermuten ließ, dass sie unter ihrer Bekleidung Pyrotechnik verborgen halten könnten’, rechtfertigte das Polizeipräsidium Südhessen das Vorgehen. ...” ND 15.3.13 S. 19