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Berliner Beauftragter für Datenschutz und Informationsfreiheit

Presseübersicht

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Das privacy & information magazine “prima” wird vom Berliner Beauftragten für Datenschutz und Informationsfreiheit zusammengestellt und herausgegeben. Die regelmäßigen Ausgaben enthalten eine Übersicht von ausgewählten Berichten der Berliner und überregionalen Presse.

Ausgabe vom 6. März 2013

06.03.2013

DEUTSCHLAND

“Wollen wir alles ‘teilen’? / CeBIT stellt internetgestützte Computernutzung und -vernetzung in den Vordergrund

...Bei der Eröffnungsfeier der Messe wurde das Teilen (‘share’) intensiv beworben. Ressourcen, Infrastruktur, Informationen, aber auch Emotionen und Verantwortlichkeit – die Nutzer sollen alles modernen Datenkraken wie Facebook anvertrauen. ...”ND 6.3.13 S. 16

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“Vernetzt auf vier Rädern / Internetfähigen Autos gehört die Zukunft. Mit dem superschnellen LTE-Funk eröffnen sich neue Geschäftsmodelle

...Connected Cars bedeutet aber auch, dass ungeheuer viele Daten über die Nutzer anfallen. ...Firmen wie IBM sehen hierin aber auch eine Chance: Autoversicherer könnten ihre Kunden mit Apps fürs Auto beglücken, die deren Daten auswerten und an die Assekuranz weiterleiten. ...” BerlZtg 6.3.13 S. 11

“Big Brother auf dem Beifahrersitz / Ein Chip ermittelt bald den Fahrstil und bestimmt den Preis spezieller Kfz-Policen.

...Mit einem speziellen Chip, der einer Handy-Sim-Karte ähnlich ist, schickt das Auto im Sekundentakt Fahrinformationen über das Handynetz an den Versicherer. Uhrzeit, Ort, Fahrstil – alles wird überwacht und als sogenannte granulare Datenmasse an den Versicherer verschickt. ...” HB 6.3.13 S. 34

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“Cyber-Gangster nehmen Deutschland aufs Korn / Unternehmen und Behörden werden immer öfter angegriffen. Die IT-Sicherheitsfirmen profitieren davon.

...Die Zahlen sind erschütternd: Fast 40 Millionen neue Schadprogramme registrierte die Bundesbehörde [BSI] 2012. ...’Durch die vielen öffentlich gewordenen Hackerangriffe der vergangenen Wochen ist das Thema in aller Munde’, so Armin Recha, Vertriebschef des russischen Security-Spezialisten Kaspersky. ...” HB 6.3.13

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“Die neue SMS heißt ‘Joyn’ / Der Nachfolger der Kurznachricht wird auf der Cebit präsentiert. Aber es gibt Konkurrenz

...Demnach kritisieren die Datenschützer, dass WhatsApp die Adressbücher der Smartphones von Nutzern automatisch ausliest und die Daten langfristig speichert. Problematisch sei dies, weil dadurch persönliche Informationen über Dritte auf den Servern von WhatsApp landen, die den Geschäftsbedingungen des Unternehmens vor dem Kauf der App aber überhaupt nicht zugestimmt hätten. ...” MoPo 6.3.13 S. 5

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“Sorge um Datenschutz von Patienten

[Der Bundesdatenschutzbeauftragte Peter] Schaar kritisierte am Dienstag im Radiosender NDR Info, es gebe zunehmend Treffen zwischen Klinikärzten und Kassenmitarbeitern, bei denen über die Abrechnung von Krankenhausbehandlungen gesprochen werde. Dies sei ‘problematisch, weil hier ein Austausch über individuelle Gesundheitsdaten stattfindet, der gesetzlich nicht vorgesehen und damit unzulässig ist’, beanstandete Schaar. ...” ND 6.3.13 S. 5

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“So sammelt die GEZ Ihre Daten

...bei den Einwohnermeldeämtern. ...Abgerufen werden Namen, Geburtstag, Adresse, Doktortitel – und der Familienstand. Das kritisiert jetzt der schleswig-holsteinische Datenschutzbeauftragte Thilo Weichert als ‘eindeutig verfassungswidrig’. ...” Bild 6.3.13 S. 8

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“Scoring / Aigner durchleuchtet Verbraucherbewertungen

Bundesverbraucherministerin Ilse Aigner (CSU) will das Scoring umfassend durchleuchten lassen. ...Im Rahmen einer jetzt ausgeschriebenen Studie will die Ministerin unter anderem untersuchen lassen, ob das Erstellen von Personenprofilen aus sozialen Netzwerken oder Smartphone-Nutzungsdaten eingeschränkt werden sollte. ...” Welt 6.3.13 S. 15

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“Hacker am Werk

Wer am 18. Februar 2013 zwischen 12.45 und 17.05 Uhr die Internetseiten von Sparkasse.de besucht haben sollte, könnte sich einen Virus eingefangen haben. ...Online Banking Angebote [sollen] nicht von dem Angriff betroffen sein, da auf Sparkasse.de ausschließlich Erstinformationen für Kunden angeboten würden. ...” ND Ratgeber 6.3.13 S. 7

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LÄNDER

Berlin

“Chancen für Kreißsaal-TV im Vivantes-Klinikum steigen wieder

...Kommenden Dienstag berät der Aufsichtsrat der landeseigenen Klinikkette auf einer Sondersitzung darüber. Damit steigen die Chancen auf einen Kompromiss zwischen der für RTL arbeitenden Produktionsfirma und Vivantes auf der einen sowie dem Senat auf der anderen Seite. ...Fraglich sei auch, erklärten [Gesundheitssenator Mario] Czaja und der Berliner Datenschutzbeauftragte, ob die Rechte der Hebammen und Ärzte, die nicht gefilmt werden möchten, im Klinikallltag tatsächlich beachtet werden könnten. ...” Tsp 6.3.13 S. 8