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Berliner Beauftragter für Datenschutz und Informationsfreiheit

Presseübersicht

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Das privacy & information magazine “prima” wird vom Berliner Beauftragten für Datenschutz und Informationsfreiheit zusammengestellt und herausgegeben. Die regelmäßigen Ausgaben enthalten eine Übersicht von ausgewählten Berichten der Berliner und überregionalen Presse.

Ausgabe vom 24. Mai 2013

24.05.2013

INTERNATIONAL

“Laufender Empfang mit der Xbox One / Datenschützer sorgen sich um die Funktionen der neuen Spielekonsole von Microsoft

... Theoretisch ist es Microsoft mit der Spielkonsole möglich, den Raum abzuhören und auszuspähen, in dem die Xbox One künftig stehen wird. ... Ebenfalls eingebaut ist eine Gesichtserkennung, so dass die Spielkonsole zum Beispiel einzelne Personen auseinanderhalten kann, um ihnen ihre Lieblingsspiele oder -filme anzubieten. ...” FAZ 24.5.13 S. 17

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“Direkt aufs Auge / Was kommt nach dem Smartphone? Google Glass und andere Technologien der Zukunft [Von Steffen Haubner]

... Die Google-Brille namens Google Glass hat statt eines gewöhnlichen Brillenglases auf der rechten Seite einen winzigen Bildschirm, der Bilder über die reale Szenerie blendet. Außerdem besitzt sie eine Kamera und einen Bewegungssensor. ...” FR 24.5.13 S. D8

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“Anfang der Woche kaufte das Internet-Unternehmen Yahoo die Blogging-Plattform Tumblr. Der Chef David Karp wurde zum Multi-Millionär. Was sind die nächsten großen Ideen? Und wer hat sie? Fünf Beispiele

... Die App Snapchat verspricht jedenfalls, dass ein Foto oder eine Nachricht nur für ein paar Sekunden auf dem Smartphone sichtbar ist und sich dann selbst zerstört. ... Wirklich sicher ist nur im Netz so gut wie gar nichts, auch diese App nicht. Vor einigen Tagen kam heraus, dass sich bei Android-Telefonen die Fotos nachträglich aus dem Speicher des Gerätes auslesen lassen. ...” BerlZtg 24.5.13 S. 28

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“Twitter sorgt für mehr Sicherheit

... Ähnlich wie etwa beim Online-Banking muss zusätzlich zum Passwort ein Code eingegeben werden, der bei jedem Anmelden neu per SMS verschickt wird. Über deutsche Mobilfunk-Anbieter ist die Funktion zunächst nicht verfügbar – und Twitter nennt keinen Termin, wann es so weit sein könnte. ...” [dpa] HB 24.5.13 S. 18

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DEUTSCHLAND

“Fernsehanstalten schweigen über Spitzengehälter / ZDF-Intendant Thomas Bellut: Sonst gäbe es eine heftige Neiddebatte

In eigenen Finanzfragen zeigen sich die öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten verschwiegen – trotz Finanzierung aus Zwangsgebühren. ... Seiner Meinung nach haben ‘auch gut bezahlte Menschen ein Recht, geschützt zu werden’. ...” FAZ 24.5.13 S. 11

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“facebook-Jagd auf Hartz-IV-Betrüger

... [Der Bundesbeauftragte für den Datenschutz, Peter] Schaar: ‘Jobcenter-Mitarbeiter dürfen sich aber keinesfalls zur gezielten Recherche in soziale Netzwerke einloggen oder sich gar unter falscher Flagge mit den Betroffenen ‘befreunden’, um so an deren Daten zu gelangen.’ Auch der Einsatz von Suchmaschinen wie Google sei rechtswidrig. ...” BILD 24.5.12 S. 2

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LÄNDER

Bayern

“Warteschlangenbeschwörer / Eine Münchner Firma verspricht das Ende des Anstehens – in Gaststätten soll die Kundschaft künftig per Smartphone bestellen und bezahlen

... Der [Nutzer] kann auch abrufen, was er zuletzt bei einem bestimmten Anbieter bestellt hat. Das weiß dann auch Opentabs, gibt [der Gründer] Dirk Röder zu – und beteuert vorsorglich, dass sich die Firma verpflichte, die Nutzerdaten nicht weiterzugeben.” SZ 24.5.13 S. 45

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Sachsen

“Verfassungsbeschwerde gegen ‘Handygate’ / Umstrittene Funkzellenabfrage 2011 geht vor den Bundesgerichtshof

... Wegen der erwarteten Zusammenstöße zwischen Gegendemonstranten, Nazis und der Polizei hatte die Staatsanwaltschaft Dresden für den Dresdner Zerstörungs-Gedenktag 2011 eine umfangreiche Überwachung des Mobilfunkverkehrs beantragt. Ein Ermittlungsrichter unterzeichnete damals einfach das vorformulierte Blatt. ...” taz 24.5.13 S. 6

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Brandenburg

“Heimliche Fotos in der Sauna / In Ludwigsfelder Therme gab es mehrere sexuelle Übergriffe. Jetzt wird das Nacktbaden eingeschränkt

... Auch Überwachungskameras seien installiert worden, wo sie nicht die Privatsphäre der Gäste verletzten. Die Bilder werden laut [Betreiber Heinz] Steinhart drei Tage gespeichert und können nur von der Polizei abgerufen werden. ...” Tsp 24.5.13 S. 13