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Recht auf Datenübertragbarkeit, Datenportabilität

Jede Person hat nach der DS-GVO einen Rechtsanspruch personenbezogenen Daten, die sie einem Unternehmen im Rahmen eines Vertrags oder auf Basis einer Einwilligung bereitgestellt hat, in einem strukturierten, gängigen und maschinenlesbaren Format zu erhalten. Zudem hat sie das Recht, dass diese Daten direkt zu einem anderen Unternehmen (z.B. zu einem Konkurrenten) transferiert werden. Die Regelung hat damit nicht nur eine datenschutzrechtliche, sondern auch eine wettbewerbsrechtliche Dimension. Z.B. sollen im Bereich sozialer Netzwerke sogenannte „Lock-in“ Effekte verhindert werden, sodass Hürden für Newcomer abgebaut werden. Die Regelung gilt aber branchenübergreifend. Die europäischen Datenschutzbehörden veröffentlichen erste Hinweise.

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