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Bodycams

Tragbare, an der Kleidung befestigte Kameras, sogenannte Bodycams, werden mittlerweile verstärkt auch von privaten Unternehmen, z. B. Sicherheitsfirmen eingesetzt. Die Kameras sollen u. a. dem Schutz der Beschäftigten vor Übergriffen, der Erhebung von Beweismitteln für zivilrechtliche Ansprüche oder zum Zweck der Abschreckung oder Deeskalation dienen.

Da mit dem Einsatz von Bodycams oft Eingriffe in die Datenschutzrechte einer unkontrollierbaren Anzahl von Personen verbunden ist, ist dieser nur unter engen Voraussetzungen zulässig. Insbesondere ist zwischen dem Interesse der Betreibenden und den Rechten der Gefilmten gem. Art. 6 Absatz 1 Satz 1 Buchstabe f Datenschutz-Grundverordnung (DS-GVO) abzuwägen.  Hinzu kommt die schwierige Umsetzung von Transparenzvorgaben gem. Art. 12 ff. DS-GVO aufgrund der sich ständig ändernden Aufnahmebereiche.

Ein Einsatz von Bodycams muss daher stets anlassbezogene und zweckgebunden sein und benötigt ein Einsatzkonzept, das vor Inbetriebnahme erstellt werden muss.

Für weitere Informationen zum Thema, auch hinsichtlich der Erstellung eines Einsatzkonzeptes, finden Sie nebenstehend eine Orientierungshilfe der Konferenz der Datenschutzaufsichtsbehörden des Bundes und der Länder.

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