Eine Person schreibt auf mehrere Bögen Papier.
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Verzeichnis von Verarbeitungstätigkeiten

Die Datenschutz-Grundverordnung (DS-GVO) sieht in Art. 30 ein Verzeichnis über alle Verarbeitungstätigkeiten mit personenbezogenen Daten vor. Dieses muss von den Verantwortlichen und Auftragsverarbeiter:innen geführt werden. Auf Anfrage ist es der Aufsichtsbehörde zur Verfügung zu stellen (siehe Art. 30 Abs. 4 DS-GVO und ErwGr. 82).

Eine Pflicht, eingesetzte Verfahren der Aufsichtsbehörde zu melden, besteht nicht mehr. Zudem ist für das Verzeichnis der Verarbeitungstätigkeiten nach der DS-GVO nicht mehr vorgesehen, dass jede Person Einsicht nehmen kann.

Das Verzeichnis soll die wesentlichen Angaben zu Verantwortlichen, der Art der verarbeiteten Daten, Kategorien von Datenempfänger:innen, Löschfristen und Sicherheitsmaßnahmen enthalten. Als Hilfestellung hat die Konferenz der unabhängigen Datenschutzaufsichtsbehörden des Bundes und der Länder (DSK) Mustervorlagen für Verantwortliche sowie Auftragsverarbeiter:innen herausgegeben und Hinweise zum Verzeichnis von Verarbeitungstätigkeiten nach der DS-GVO veröffentlicht. Weitere Informationen enthält auch das Kurzpapier Nr. 1 der DSK zum Verzeichnis der Verarbeitungstätigkeiten.

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