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Juristische:r Referent:in (m/w/d) als Leitung der Personalstelle (Kennzahl 04/2026)

  • Besetzbar: ab 1. Februar 2026; Vollzeit; Besoldungsgruppe A 14 bzw. Entgeltgruppe E 14; unbefristet
  • Bewerbungsschluss: 17. Februar 2026
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Diese Aufgaben erwarten Sie:

  • Bearbeitung von vielfältigen rechtlichen Fragestellungen, die schwerpunktmäßig im Bereich des Personal-, Arbeits-, Tarif-, Beamten- und Personalvertretungs- sowie des Antidiskriminierungsrechts angesiedelt sind
  • Begleitung von Einstellungs-, Disziplinar-, Kündigungs- und sonstigen personalrechtlichen Verfahren, Rechtsstreitigkeiten sowie Prozessvertretung im Personalbereich
  • Konzeption und Implementierung von Personalentwicklungsmaßnahmen und Instrumenten der Personalführung (Anforderungsprofile, Beschreibungen von Aufgabenkreisen etc.)
  • Betriebliches Gesundheitsmanagement
  • Personalplanung, inkl. Dienstkräfteanmeldung
  • Unterstützung der Hausleitung bei Rechtsfragen, insbesondere zum Haushalts-, Vergabe- und Mietrecht
  • Leitung der Personalstelle mit zurzeit zwei Sachbearbeiter:innen

Formale Anforderungen:

  • Abgeschlossenes wissenschaftliches Hochschulstudium (Diplom Universität, Master, Staatsprüfung oder vergleichbare Studienabschlüsse) der Fachrichtung Rechtswissenschaften
  • Befähigung zum Richteramt
  • Zusammen mindestens 12 Punkte aus beiden Staatsexamina
  • Berufserfahrung im Arbeits-, Beamten- oder Tarifrecht
  • Zusätzlich bei Beamtinnen und Beamten bzw. für eine Verbeamtung: Laufbahnrechtliche Voraussetzungen für das zweite Einstiegsamt der Laufbahngruppe 2 der Laufbahnfachrichtung allgemeiner Verwaltungsdienst, Laufbahnzweig nichttechnischer Verwaltungsdienst

Fachliche Anforderungen:

  • Sehr wichtig sind Fachkenntnisse im Personal-, Arbeits-, Beamten- und Personalvertretungs- und Tarifrecht sowie Kenntnisse des jeweiligen Verfahrens- bzw. Prozessrechts
  • Sehr wichtig sind allgemeine Rechtskenntnisse (Zivil-, Vertrags-, Haftungs-, Verfahrens-, Prozess-, Wirtschafts- und Gesellschaftsrecht), Kenntnisse der Verwaltung und des Verwaltungsrechts sowie Kenntnisse des Antidiskriminierungsrechts und entsprechen-der Fördergesetze
  • Wichtig ist ein sicherer Umgang mit Medien der Bürokommunikation, dem Internet und den Fachverfahren, z. B. IPV, rexx sowie Kenntnisse des Haushaltsrechts

Falls zum Einstellungszeitpunkt noch nicht sämtliche der o. g. fachlichen Anforderungen erfüllt werden, können diese auch im Rahmen der Einarbeitung erworben werden. Sie dienen aber als Grundlage für die Auswahlentscheidung.

Außerfachliche Anforderungen:

  • Unabdingbar sind Belastbarkeit, Leistungs-, Lern- und Veränderungsbereitschaft, Ziel- und Ergebnisorientierung, bereichsübergreifendes Denken, Organisations-, Kommunikations- und Kooperationsfähigkeit sowie Personalentwicklungs-, Diversity- und migrationsgesellschaftliche Kompetenz
  • Sehr wichtig sind Selbstständigkeit, Entscheidungsfähigkeit, strategische Kompetenz und Dienstleistungsorientierung sowie Selbstentwicklungs-, Innovations-, Repräsentations- und Netzwerkkompetenz

Wir bieten:

  • Eine anspruchsvolle Aufgabe mit gesellschaftlichem Mehrwert bei der Gestaltung einer sicheren digitalen Zukunft
  • Ein professionelles, kollegiales und ergebnisorientiertes Arbeitsumfeld mit umfassender Einarbeitung
  • Spannende und abwechslungsreiche Themenfelder an der Schnittstelle von Internet, Verwaltung und Gesellschaft
  • Einen vielseitigen Arbeitsplatz mit einem breiten Aufgabenspektrum und einem internationalen Arbeitsumfeld mit vielseitigen Möglichkeiten zur Eigeninitiative
  • Eine gute Vereinbarkeit von Beruf und Familie
  • Flexible Arbeitszeiten, Möglichkeit zum mobilen Arbeiten
  • Individuelle und bedarfsorientierte Fortbildungs- und Qualifikationsmaßnahmen
  • Betriebliches Gesundheitsmanagement und Jobticket

Welche Bewerbungsunterlagen sind notwendig?

Wir wünschen uns von Ihnen eine aussagekräftige Bewerbung mit einem Anschreiben, einem tabellarischen Lebenslauf, Zeugnissen zur Dokumentation von Ausbildung und bestandenen Prüfungen sowie Arbeitszeugnissen bisheriger Arbeitgeber:innen und ggf. einem Nachweis über eine Schwerbehinderung.

Bei Angehörigen des öffentlichen Dienstes wird um eine aktuelle Beurteilung (nicht älter als ein Jahr) gebeten. Sollte keine aktuelle Beurteilung vorliegen, werden die Bewerber:innen gebeten, die Erstellung einzuleiten.

Bei ausländischen Bildungsabschlüssen bitten wir um Übersendung von Nachweisen über die Gleichwertigkeit mit einem deutschen Abschluss. Weitere Informationen erhalten Sie bei der Zentralstelle für ausländisches Bildungswesen (ZAB) unter dem Link https://www.kmk.org/themen/anerkennung-auslaendischer-abschluesse.html.

Die Bewerbungen von Frauen und von Menschen mit Migrationsgeschichte sind ausdrücklich erwünscht. Anerkannt schwerbehinderte Menschen oder diesen gleichgestellte Menschen mit Behinderung werden bei gleicher Eignung bevorzugt berücksichtigt. Bitte weisen Sie auf eine Schwerbehinderung ggf. bereits in der Bewerbung hin.

Die Berliner Beauftragte für Datenschutz und Informationsfreiheit versteht sich als familienfreundliche Arbeitgeberin. Es bestehen insbesondere Möglichkeiten flexibler Arbeitszeitgestaltung, soweit es die dienstlichen Erfordernisse im Rahmen der Aufgabenwahrnehmung zulassen. Die Stelle kann grundsätzlich auch mit Teilzeitbeschäftigten besetzt werden.

Bewerbungen sind bis einschließlich 17. Februar 2026 zu richten an die

Berliner Beauftragte für Datenschutz und Informationsfreiheit
Alt-Moabit 59-61
10555 Berlin

Bitte beachten Sie, dass wir im Januar 2026 mehrere Stellen in juristischen Bereichen ausschreiben. Bitte geben Sie daher unbedingt die o. g. Kennzahl an. Sollten Sie sich auf mehrere Stellen gleichzeitig bewerben wollen, bitten wir Sie dies ebenfalls durch Nennung der entsprechenden Kennzahlen in Ihrer Bewerbung deutlich zu machen.

Bewerbungen können auch per E-Mail an bewerbungen@datenschutz-berlin.de gesandt werden. Bitte beachten Sie dazu unsere Hinweise zur Verschlüsselung.

Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass Kosten (einschl. Fahrtkosten etc.), die im Zusammenhang mit dem Bewerbungsverfahren entstehen, nicht ersetzt werden können. Bewerbungsunterlagen können nach Abschluss des Bewerbungsverfahrens nur zurückgesandt werden, wenn ein passend frankierter Rückumschlag beigelegt wird. Andernfalls werden die Unterlagen der nicht berücksichtigten Bewerbungen nach spätestens 6 Monaten vernichtet.

Über die Verarbeitung Ihrer personenbezogenen Daten informieren wir in unserer Datenschutzerklärung unter https://www.datenschutz-berlin.de/datenschutzerklaerung. Informationen zu den Rechten von Personen, deren Daten verarbeitet werden, finden Sie unter https://www.datenschutz-berlin.de/buergerinnen-und-buerger/rechte/.

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