Ein stilisierter Kopf, blauer Hintergrund, darauf die Schrift: Europäischer Datenschutztag 2026
DSK-Vorsitz 2025

Europäischer Datenschutztag 2026

Anlässlich des Europäischen Datenschutztags 2026 lädt die Berliner Beauftragte für Datenschutz und Informationsfreiheit zu folgender Veranstaltung ein:

Anonymisierung und Pseudonymisierung – Risiken mindern, Daten nutzen?

28. Januar 2026, 13–18 Uhr

Change Hub Berlin

Hardenbergstraße 32, 10623 Berlin
 

Im Fokus der Veranstaltung stehen die beiden essenziellen Werkzeuge für den verantwortungsvollen Umgang mit personenbezogenen Daten: Anonymisierung und Pseudonymisierung. Richtig angewendet ermöglicht ihr Einsatz der Wissenschaft, Wirtschaft und Verwaltung, Daten zu nutzen und gleichzeitig den Datenschutz zu wahren. Wie sie sich datenschutzkonform umsetzen lassen und für welche Anwendungsbereiche sie geeignet sind, hat im vergangenen Jahr die Konferenz der unabhängigen Datenschutzaufsichtsbehörden des Bundes und der Länder (DSK) aufbauend auf den Anfang 2025 vom Europäischen Datenschutzausschuss (EDSA) veröffentlichten Leitlinien zur Pseudonymisierung untersucht. Erste Ergebnisse zur Operationalisierung dieser Leitlinien werden auf der Veranstaltung präsentiert und mit Fachleuten aus Wissenschaft, Wirtschaft und Verwaltung diskutiert. Zudem erhalten mehrere aktuelle Forschungsprojekte die Gelegenheit, ihre spezifischen Verfahren zur Anonymisierung und Pseudonymisierung personenbezogener Daten vorzustellen.

13:00 Uhr
Get Together

13:20 Uhr
Begrüßung
Meike Kamp | Berliner Beauftragte für Datenschutz und Informationsfreiheit und Vorsitzende der DSK 2025

13:40 Uhr
Grußwort
Prof. Dr. Anja Lehmann | Hasso-Plattner-Institut, Potsdam

14:00 Uhr
Vorstellung des Operationalisierungspapiers der DSK zu Anonymisierung und Pseudonymisierung
Dr. Jan Daldrop | Berliner Beauftragte für Datenschutz und Informationsfreiheit

14:30 Uhr
Vorstellung der Forschungsprojekte zu Anonymisierung und Pseudonymisierung
Moderation: Dr. Jan Daldrop

14:45 Uhr
Pause

15:00 Uhr
Forschungsprojekte zu Anonymisierung und Pseudonymisierung

  • SynthiClick: Identifizierungs- und Anonymisierungsmethoden von sequenziellen Verhaltensdaten
    Felix Morsbach, M.Sc. | Karlsruher Institut für Technologie
  • Datenschutzfreundliche Datenverarbeitung und Datenanalyse in verteilten Systemen
    Prof. Dr. Florian Tschorsch | Technische Universität Dresden
  • ANYMOS: Anonymisierung für vernetzte Mobilitätssysteme
    Maria Rill | Forschungszentrum Informatik, Karlsruhe
  • Maschinelles Lernen mit geteilten Gesundheitsdaten – Evaluationsprotokolle für Anonymisierung und Nützlichkeit
    Prof. Dr. Felix Bießmann | Berliner Hochschule für Technik
  • Risikobasierte Anonymisierung und Synthetisierung von tabellarischen Daten
    Prof. Dr. Fabian Prasser und Thierry Meurers, M.Sc. | Berlin Institute of Health @ Charité

15:30 Uhr
Pause

15:45 Uhr
Anonymisierung und Pseudonymisierung bei Trainingsdaten für generative KI
Prof. Dr. Paulina Jo Pesch | Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg

15:55 Uhr
Impuls 2
Prof. Dr. Thorsten Strufe | Karlsruher Institut für Technologie

16:05 Uhr
Von der Leitlinie zur Praxis: Pseudonymisierung aus Sicht der Wirtschaft
Susanne Dehmel | Bitkom e.V.

16:15 Uhr
Datenschutz als Enabler: Risikobasierte Anonymisierung und Pseudonymisierung
Prof. Dr. Fabian Prasser | Berlin Institute of Health @ Charité

16:25 Uhr
Technische Aspekte der Anonymisierung und Pseudonymisierung
Dr. Dennis Kraft | Google Germany GmbH

16:35 Uhr
Podiumsdiskussion
mit Susanne Dehmel, Prof. Dr. Paulina Jo Pesch, Dr. Dennis Kraft, Prof. Dr. Fabian Prasser und Prof. Dr. Thorsten Strufe
Moderation: Dr. Ulrich Vollmer | Berliner Beauftragte für Datenschutz und Informationsfreiheit

17:35 Uhr
Übergabe des Vorsitzes der DSK
Meike Kamp | Berliner Beauftragte für Datenschutz und Informationsfreiheit und Vorsitzende der DSK 2025
Prof. Dr. Tobias Keber | Landesbeauftragter für den Datenschutz und die Informationsfreiheit Baden-Württemberg und Vorsitzender der DSK 2026

17:50 Uhr
Ausklang
 

Anmeldung

Die Teilnahme an der Veranstaltung ist nur nach vorheriger Anmeldung möglich. Sind alle verfügbaren Plätze vergeben, besteht die Möglichkeit, sich in eine Warteliste einzutragen. Sie werden dann umgehend informiert, sobald wieder Plätze frei werden.

Reguläre Anmeldung
Anmeldung mit Einladungscode