StellenangeboteInformatiker:in (m/w/d) für Datenschutz (Kennzahl 09/2026)
- Besetzbar: ab sofort, unbefristet, Vollzeit; Entgeltgruppe E 14 TV-L
- Bewerbungsschluss: 2. August 2026
- Download PDF
Diese Aufgaben erwarten Sie:
- Sie nutzen Ihre technische Expertise, um die Einhaltung technischer und organisatorischer Maßnahmen zu Datenschutz und Informationssicherheit zu überprüfen.
- Mit Ihrem Technikwissen prüfen und beraten Sie Unternehmen und Organisationen im Land Berlin – mit Schwerpunkten in Gesundheit, Bildung und Forschung. Dabei achten Sie auf die wirksame Umsetzung von Datenschutzgrundsätzen insbesondere im Hinblick auf Rechtmäßigkeit, Transparenz und Gewährung der Betroffenenrechte. Beratungen und Vor-Ort-Kontrollen werden von Ihnen selbstständig geplant und durchgeführt.
- Sie arbeiten dabei proaktiv mit den juristischen Kolleg:innen zusammen, um als Team an der Schnittstelle zwischen Recht und Technik die Gestaltung von IT-Systemen rechtskonform zu beeinflussen.
- Sie entwickeln selbständig geeignete Schwerpunkte, welche IT-Anwendungsszenarien in Berliner Unternehmen geprüft werden sollten. Sie überblicken den Stand der Forschung und pflegen engen Austausch mit anderen Expert:innen zum gemeinsamen Kompetenzaufbau und zu Best Practices bei Datenschutz durch Technikgestaltung.
- Sie helfen Bürger:innen mit verständlichen und konkreten Hinweisen und unterstützen Verantwortliche mit zielgruppenspezifischen Arbeitshilfen.
- Sie tragen im Rahmen von Gremien- und Projektarbeit zur Klärung von Grundsatzfragen auf deutscher und internationaler Ebene bei.
- Sie unterstützen bei der Bewertung und Bearbeitung eingehender Datenpannenmeldungen.
- Zudem wirken Sie an der Öffentlichkeitsarbeit der Dienststelle zum Beispiel mit Veröffentlichungen und Vorträgen mit.
Formale Anforderungen:
- Abgeschlossenes wissenschaftliches Hochschulstudium (Master, Diplom Universität oder vergleichbare Studienabschlüsse) in Informatik, Wirtschafts- oder Verwaltungsinformatik oder vergleichbaren Studiengängen oder
- gleichwertige Fähigkeiten und Erfahrungen sowie mehrjährige einschlägige Berufserfahrung nach einem Bachelor- oder FH-Diplom-Abschluss in den genannten oder vergleichbaren Studiengängen
Fachliche Anforderungen:
- Sehr wichtig sind Informatik-Fach- und Methodenwissen, vorzugsweise zum Stand der Technik im Bereich des Datenschutzes oder der Informationssicherheit.
- Sehr wichtig ist die Fähigkeit, rechtliche Anforderungen in die technische Ausgestaltung der Verarbeitung personenbezogener Daten zu übersetzen, und deren Einhaltung zu überprüfen und zu bewerten.
- Sehr wichtig ist die Bereitschaft zur engen interdisziplinären Zusammenarbeit mit anderen Fachrichtungen, idealerweise nachgewiesen durch einschlägige Erfahrungen.
- Wichtig sind Grundkenntnisse des deutschen und europäischen Datenschutzrechts sowie ein ausgeprägtes Interesse an datenschutzrechtlichen Fragestellungen.
- Zu sehr wichtigen Fachkenntnissen gehören insbesondere Praxiskenntnisse in Cloudtechnologien, verteilten Systemen oder im Einsatz von KI. Praktische Erfahrungen aus der Entwicklung und Wartung von Software-Systemen sind dabei ebenfalls sehr wichtige Voraussetzungen für die Aufgabenerfüllung.
- Wichtig sind außerdem ein gutes Verständnis und kreative Ideen, wie datenschutzrechtliche Anforderungen durch technische und organisatorische Maßnahmen umgesetzt werden können (u. a. Kenntnisse über Privacy Enhancing Technologies).
- Wünschenswert ist ein Grundverständnis aktueller Digitalregulierung in der Europäischen Union.
- Idealerweise verfügen Sie bereits über Erfahrungen zum technischen Datenschutz in der betrieblichen oder behördlichen Praxis – vorzugsweise im Bildungs-, Forschungs- oder Gesundheitsbereich (z. B. KIS-Systeme).
- Hilfreich sind Erfahrungen mit IT-Sicherheitstools (z. B. zur Netzwerkanalyse).
Persönliche Anforderungen:
- Sie sind interessiert daran, interdisziplinär zu arbeiten und sich auch in juristische Fragestellungen einzuarbeiten.
- Sie haben Interesse daran, IT-Systeme von der konzeptionellen Ebene bis hin zur System-Architektur und Netzwerksicherheit zu durchdringen.
- Sie können sich auf Deutsch und Englisch mündlich und schriftlich gut ausdrücken und Sachverhalte und Inhalte für Experten und Laien verständlich und strukturiert darstellen.
- Sie sind souverän, kommunikationsstark und teamfähig.
- Sie geben gerne Ihr Fachwissen weiter und erweitern dieses proaktiv um neue Themenbereiche.
- Sie sind belastbar, organisations- und entscheidungsfähig sowie kreativ.
Wir bieten:
- ein professionelles, kollegiales und ergebnisorientiertes Arbeitsumfeld
- spannende und abwechslungsreiche Themenfelder zu einer der drängendsten Herausforderungen für die Verwaltung und deren Digitalisierung
- einen sicheren und vielseitigen Arbeitsplatz mit einem breiten Aufgabenspektrum und mit vielseitigen Möglichkeiten zur Eigeninitiative und zur Gestaltung
- individuelle und bedarfsorientierte Fortbildungs- und Qualifikationsmaßnahmen
- eine gute Vereinbarkeit von Beruf und Familie
- betriebliche Zusatzversorgung (VBL)
- flexible Arbeitszeiten mit der Möglichkeit zum mobilen Arbeiten
- betriebliches Gesundheitsmanagement
- Jobticket
Welche Bewerbungsunterlagen sind notwendig?
Wir wünschen uns von Ihnen eine aussagekräftige Bewerbung mit einem Anschreiben, einem tabellarischen Lebenslauf, Zeugnissen zur Dokumentation von Ausbildung und bestandenen Prüfungen sowie Arbeitszeugnissen bisheriger Arbeitgeber:innen und ggf. einem Nachweis über eine Schwerbehinderung.
Bei Angehörigen des öffentlichen Dienstes wird um eine aktuelle Beurteilung (nicht älter als ein Jahr) gebeten. Sollte keine aktuelle Beurteilung vorliegen, werden die Bewerber:innen gebeten, die Erstellung einzuleiten.
Bei ausländischen Bildungsabschlüssen bitten wir um Übersendung von Nachweisen über die Gleichwertigkeit mit einem deutschen Abschluss. Weitere Informationen erhalten Sie bei der Zentralstelle für ausländisches Bildungswesen (ZAB) unter dem Link https://www.kmk.org/themen/anerkennung-auslaendischer-abschluesse.html.
Wir schätzen und fördern die Vielfalt und Chancengleichheit und heißen daher Bewerbungen unabhängig von Geschlecht, Lebensalter, Behinderungen, dem ethnischen Hintergrund, der Religion und Weltanschauung oder der sexuellen Orientierung willkommen. Insbesondere Bewerbungen von Menschen mit Behinderungen sowie Menschen mit Migrationsgeschichte sind ausdrücklich erwünscht. Bei gleichwertiger Qualifikation werden schwerbehinderte und diesen gleichgestellten Menschen bevorzugt eingestellt sowie Menschen mit Migrationshintergrund in besonderem Maße berücksichtigt.
Der Anteil an Frauen ist zu erhöhen und Bewerbungen von Frauen sind ausdrücklich erwünscht. Diese werden bei gleichwertiger Qualifikation bevorzugt.
Die Berliner Beauftragte für Datenschutz und Informationsfreiheit versteht sich als familienfreundliche Arbeitgeberin. Es bestehen insbesondere Möglichkeiten flexibler Arbeitszeitgestaltung, soweit es die dienstlichen Erfordernisse im Rahmen der Aufgabenwahrnehmung zulassen. Die Stelle kann grundsätzlich auch mit Teilzeitbeschäftigten besetzt werden.
Bewerbungen sind bis einschließlich 2. August 2026 zu richten an die
Berliner Beauftragte für Datenschutz und Informationsfreiheit
Alt-Moabit 59-61
10555 Berlin
Bewerbungen können auch per E-Mail an bewerbungen@datenschutz-berlin.de gesandt werden. Bitte beachten Sie dazu die Hinweise zur E-Mail-Verschlüsselung unter https://www.datenschutz-berlin.de/ueber-uns/karriere/stellenangebote/.
Die Vorstellungsgespräche sind für Ende August (ab 34. Kalenderwoche) geplant.
Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass Kosten (einschl. Fahrtkosten etc.), die im Zusammenhang mit dem Bewerbungsverfahren entstehen, nicht ersetzt werden können.
Bewerbungsunterlagen können nach Abschluss des Bewerbungsverfahrens nur zurückgesandt werden, wenn ein passend frankierter Rückumschlag beigelegt wird. Andernfalls werden die Unterlagen der nicht berücksichtigten Bewerbungen nach spätestens 3 Monaten vernichtet.
Über die Verarbeitung Ihrer personenbezogenen Daten informieren wir in unserer Datenschutzerklärung unter https://www.datenschutz-berlin.de/datenschutzerklaerung. Informationen zu den Rechten von Personen, deren Daten verarbeitet werden, finden Sie unter https://www.datenschutz-berlin.de/buergerinnen-und-buerger/rechte/.
Juristische:r Referent:in (m/w/d) als Leitung der Personalstelle (Kennzahl 08/2026)
- Besetzbar: ab sofort, unbefristet, Vollzeit; Besoldungsgruppe A 14 bzw. Entgeltgruppe E 14 TV-L
- Bewerbungsschluss: 14. Juni 2026
- Download PDF
Diese Aufgaben erwarten Sie:
- Bearbeitung von vielfältigen rechtlichen Fragestellungen, die schwerpunktmäßig im Bereich des Personal-, Arbeits-, Tarif-, Beamten- und Personalvertretungs- und des Antidiskriminierungsrechts angesiedelt sind
- Begleitung von Einstellungs-, Disziplinar-, Kündigungs- und sonstigen personalrechtlichen Verfahren, Rechtsstreitigkeiten sowie Prozessvertretung im Personalbereich
- Konzeption und Implementierung von Personalentwicklungsmaßnahmen und Instrumenten der Personalführung
- Betriebliches Gesundheitsmanagement
- Personalplanung, inkl. Dienstkräfteanmeldung
- Unterstützung der Hausleitung bei Rechtsfragen, insbesondere zum Haushalts-, Vergabe- und Mietrecht
- Leitung der Personalstelle mit zurzeit zwei Sachbearbeiter:innen
Formale Anforderungen:
- Abgeschlossenes wissenschaftliches Hochschulstudium (Diplom Universität, Master, Staatsprüfung oder vergleichbare Studienabschlüsse) der Fachrichtung Rechtswissenschaften
- Befähigung zum Richteramt
- Zusammen mindestens 12 Punkte aus beiden Staatsexamina
- Berufserfahrung im Arbeits-, Beamten- oder Tarifrecht
- Zusätzlich bei Beamtinnen und Beamten bzw. für eine Verbeamtung: Laufbahnrechtliche Voraussetzungen für das zweite Einstiegsamt der Laufbahngruppe 2 der Laufbahnfachrichtung allgemeiner Verwaltungsdienst, Laufbahnzweig nichttechnischer Verwaltungsdienst
Fachliche Anforderungen:
- Sehr wichtig sind Fachkenntnisse im Personal-, Arbeits-, Beamten- und Personalvertretungs- und Tarifrecht sowie Kenntnisse des jeweiligen Verfahrens- bzw. Prozessrechts
- Sehr wichtig sind allgemeine Rechtskenntnisse (Zivil-, Vertrags-, Haftungs-, Verfahrens-, Prozess-, Wirtschafts- und Gesellschaftsrecht), Kenntnisse der Verwaltung und des Verwaltungsrechts sowie Kenntnisse des Antidiskriminierungsrechts und entsprechender Fördergesetze
- Wichtig ist ein sicherer Umgang mit Medien der Bürokommunikation, dem Internet und den Fachverfahren, z. B. IPV, rexx sowie Kenntnisse des Haushaltsrechts
Falls zum Einstellungszeitpunkt noch nicht sämtliche der o. g. fachlichen Anforderungen erfüllt werden, können diese auch im Rahmen der Einarbeitung erworben werden. Sie dienen aber als Grundlage für die Auswahlentscheidung.
Außerfachliche Anforderungen:
- Unabdingbar sind Belastbarkeit, Leistungs-, Lern- und Veränderungsbereitschaft, Ziel- und Ergebnisorientierung, bereichsübergreifendes Denken, Organisations-, Kommunikations- und Kooperationsfähigkeit sowie Personalentwicklungs-, Diversity- und migrationsgesellschaftliche Kompetenz.
- Sehr wichtig sind Selbstständigkeit, Entscheidungsfähigkeit, strategische Kompetenz und Dienstleistungsorientierung sowie Selbstentwicklungs-, Innovations-, Repräsentations- und Netzwerkkompetenz.
Wir bieten:
- Eine anspruchsvolle Aufgabe mit gesellschaftlichem Mehrwert bei der Gestaltung einer sicheren digitalen Zukunft
- Ein professionelles, kollegiales und ergebnisorientiertes Arbeitsumfeld mit umfassender Einarbeitung
- Einen vielseitigen Arbeitsplatz mit einem breiten Aufgabenspektrum und einem internationalen Arbeitsumfeld mit vielseitigen Möglichkeiten zur Eigeninitiative
- Eine gute Vereinbarkeit von Beruf und Familie
- Flexible Arbeitszeiten, Möglichkeit zum mobilen Arbeiten
- Individuelle und bedarfsorientierte Fortbildungs- und Qualifikationsmaßnahmen
- Betriebliches Gesundheitsmanagement und Jobticket
Welche Bewerbungsunterlagen sind notwendig?
Wir wünschen uns von Ihnen eine aussagekräftige Bewerbung mit einem Anschreiben, einem tabellarischen Lebenslauf, Zeugnissen zur Dokumentation von Ausbildung und bestandenen Prüfungen sowie Arbeitszeugnissen bisheriger Arbeitgeber:innen und ggf. einem Nachweis über eine Schwerbehinderung.
Bei Angehörigen des öffentlichen Dienstes wird um eine aktuelle Beurteilung (nicht älter als ein Jahr) gebeten. Sollte keine aktuelle Beurteilung vorliegen, werden die Bewerber:innen gebeten, die Erstellung einzuleiten.
Bei ausländischen Bildungsabschlüssen bitten wir um Übersendung von Nachweisen über die Gleichwertigkeit mit einem deutschen Abschluss. Weitere Informationen erhalten Sie bei der Zentralstelle für ausländisches Bildungswesen (ZAB) unter dem Link https://www.kmk.org/themen/anerkennung-auslaendischer-abschluesse.html.
Wir schätzen und fördern die Vielfalt und Chancengleichheit und heißen daher Bewerbungen unabhängig von Geschlecht, Lebensalter, Behinderungen, dem ethnischen Hintergrund, der Religion und Weltanschauung oder der sexuellen Orientierung willkommen. Insbesondere Bewerbungen von Menschen mit Behinderungen sowie Menschen mit Migrationsgeschichte sind ausdrücklich erwünscht. Bei gleichwertiger Qualifikation werden schwerbehinderte und diesen gleichgestellten Menschen bevorzugt eingestellt sowie Menschen mit Migrationshintergrund in besonderem Maße berücksichtigt.
Der Anteil an Frauen ist zu erhöhen und Bewerbungen von Frauen sind ausdrücklich erwünscht. Diese werden bei gleichwertiger Qualifikation bevorzugt.
Die Berliner Beauftragte für Datenschutz und Informationsfreiheit versteht sich als familienfreundliche Arbeitgeberin. Es bestehen insbesondere Möglichkeiten flexibler Arbeitszeitgestaltung, soweit es die dienstlichen Erfordernisse im Rahmen der Aufgabenwahrnehmung zulassen. Die Stelle kann grundsätzlich auch mit Teilzeitbeschäftigten besetzt werden.
Bewerbungen sind bis einschließlich 14. Juni 2026 zu richten an die
Berliner Beauftragte für Datenschutz und Informationsfreiheit
Alt-Moabit 59-61
10555 Berlin
Bewerbungen können auch per E-Mail an bewerbungen@datenschutz-berlin.de gesandt werden. Bitte beachten Sie dazu die Hinweise zur Verschlüsselung auf unserer Homepage unter https://www.datenschutz-berlin.de/ueber-uns/karriere/stellenangebote/.
Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass Kosten (einschl. Fahrtkosten etc.), die im Zusammenhang mit dem Bewerbungsverfahren entstehen, nicht ersetzt werden können.
Bewerbungsunterlagen können nach Abschluss des Bewerbungsverfahrens nur zurückgesandt werden, wenn ein passend frankierter Rückumschlag beigelegt wird. Andernfalls werden die Unterlagen der nicht berücksichtigten Bewerbungen nach spätestens 3 Monaten vernichtet.
Über die Verarbeitung Ihrer personenbezogenen Daten informieren wir in unserer Datenschutzerklärung unter https://www.datenschutz-berlin.de/datenschutzerklaerung. Informationen zu den Rechten von Personen, deren Daten verarbeitet werden, finden Sie unter https://www.datenschutz-berlin.de/buergerinnen-und-buerger/rechte/.
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Informatiker:in (m/w/d) für Datenschutz (Kennzahl 09/2026)
- Besetzbar: ab sofort, unbefristet, Vollzeit; Entgeltgruppe E 14 TV-L
- Bewerbungsschluss: 2. August 2026
- Download PDF
Diese Aufgaben erwarten Sie:
- Sie nutzen Ihre technische Expertise, um die Einhaltung technischer und organisatorischer Maßnahmen zu Datenschutz und Informationssicherheit zu überprüfen.
- Mit Ihrem Technikwissen prüfen und beraten Sie Unternehmen und Organisationen im Land Berlin – mit Schwerpunkten in Gesundheit, Bildung und Forschung. Dabei achten Sie auf die wirksame Umsetzung von Datenschutzgrundsätzen insbesondere im Hinblick auf Rechtmäßigkeit, Transparenz und Gewährung der Betroffenenrechte. Beratungen und Vor-Ort-Kontrollen werden von Ihnen selbstständig geplant und durchgeführt.
- Sie arbeiten dabei proaktiv mit den juristischen Kolleg:innen zusammen, um als Team an der Schnittstelle zwischen Recht und Technik die Gestaltung von IT-Systemen rechtskonform zu beeinflussen.
- Sie entwickeln selbständig geeignete Schwerpunkte, welche IT-Anwendungsszenarien in Berliner Unternehmen geprüft werden sollten. Sie überblicken den Stand der Forschung und pflegen engen Austausch mit anderen Expert:innen zum gemeinsamen Kompetenzaufbau und zu Best Practices bei Datenschutz durch Technikgestaltung.
- Sie helfen Bürger:innen mit verständlichen und konkreten Hinweisen und unterstützen Verantwortliche mit zielgruppenspezifischen Arbeitshilfen.
- Sie tragen im Rahmen von Gremien- und Projektarbeit zur Klärung von Grundsatzfragen auf deutscher und internationaler Ebene bei.
- Sie unterstützen bei der Bewertung und Bearbeitung eingehender Datenpannenmeldungen.
- Zudem wirken Sie an der Öffentlichkeitsarbeit der Dienststelle zum Beispiel mit Veröffentlichungen und Vorträgen mit.
Formale Anforderungen:
- Abgeschlossenes wissenschaftliches Hochschulstudium (Master, Diplom Universität oder vergleichbare Studienabschlüsse) in Informatik, Wirtschafts- oder Verwaltungsinformatik oder vergleichbaren Studiengängen oder
- gleichwertige Fähigkeiten und Erfahrungen sowie mehrjährige einschlägige Berufserfahrung nach einem Bachelor- oder FH-Diplom-Abschluss in den genannten oder vergleichbaren Studiengängen
Fachliche Anforderungen:
- Sehr wichtig sind Informatik-Fach- und Methodenwissen, vorzugsweise zum Stand der Technik im Bereich des Datenschutzes oder der Informationssicherheit.
- Sehr wichtig ist die Fähigkeit, rechtliche Anforderungen in die technische Ausgestaltung der Verarbeitung personenbezogener Daten zu übersetzen, und deren Einhaltung zu überprüfen und zu bewerten.
- Sehr wichtig ist die Bereitschaft zur engen interdisziplinären Zusammenarbeit mit anderen Fachrichtungen, idealerweise nachgewiesen durch einschlägige Erfahrungen.
- Wichtig sind Grundkenntnisse des deutschen und europäischen Datenschutzrechts sowie ein ausgeprägtes Interesse an datenschutzrechtlichen Fragestellungen.
- Zu sehr wichtigen Fachkenntnissen gehören insbesondere Praxiskenntnisse in Cloudtechnologien, verteilten Systemen oder im Einsatz von KI. Praktische Erfahrungen aus der Entwicklung und Wartung von Software-Systemen sind dabei ebenfalls sehr wichtige Voraussetzungen für die Aufgabenerfüllung.
- Wichtig sind außerdem ein gutes Verständnis und kreative Ideen, wie datenschutzrechtliche Anforderungen durch technische und organisatorische Maßnahmen umgesetzt werden können (u. a. Kenntnisse über Privacy Enhancing Technologies).
- Wünschenswert ist ein Grundverständnis aktueller Digitalregulierung in der Europäischen Union.
- Idealerweise verfügen Sie bereits über Erfahrungen zum technischen Datenschutz in der betrieblichen oder behördlichen Praxis – vorzugsweise im Bildungs-, Forschungs- oder Gesundheitsbereich (z. B. KIS-Systeme).
- Hilfreich sind Erfahrungen mit IT-Sicherheitstools (z. B. zur Netzwerkanalyse).
Persönliche Anforderungen:
- Sie sind interessiert daran, interdisziplinär zu arbeiten und sich auch in juristische Fragestellungen einzuarbeiten.
- Sie haben Interesse daran, IT-Systeme von der konzeptionellen Ebene bis hin zur System-Architektur und Netzwerksicherheit zu durchdringen.
- Sie können sich auf Deutsch und Englisch mündlich und schriftlich gut ausdrücken und Sachverhalte und Inhalte für Experten und Laien verständlich und strukturiert darstellen.
- Sie sind souverän, kommunikationsstark und teamfähig.
- Sie geben gerne Ihr Fachwissen weiter und erweitern dieses proaktiv um neue Themenbereiche.
- Sie sind belastbar, organisations- und entscheidungsfähig sowie kreativ.
Wir bieten:
- ein professionelles, kollegiales und ergebnisorientiertes Arbeitsumfeld
- spannende und abwechslungsreiche Themenfelder zu einer der drängendsten Herausforderungen für die Verwaltung und deren Digitalisierung
- einen sicheren und vielseitigen Arbeitsplatz mit einem breiten Aufgabenspektrum und mit vielseitigen Möglichkeiten zur Eigeninitiative und zur Gestaltung
- individuelle und bedarfsorientierte Fortbildungs- und Qualifikationsmaßnahmen
- eine gute Vereinbarkeit von Beruf und Familie
- betriebliche Zusatzversorgung (VBL)
- flexible Arbeitszeiten mit der Möglichkeit zum mobilen Arbeiten
- betriebliches Gesundheitsmanagement
- Jobticket
Welche Bewerbungsunterlagen sind notwendig?
Wir wünschen uns von Ihnen eine aussagekräftige Bewerbung mit einem Anschreiben, einem tabellarischen Lebenslauf, Zeugnissen zur Dokumentation von Ausbildung und bestandenen Prüfungen sowie Arbeitszeugnissen bisheriger Arbeitgeber:innen und ggf. einem Nachweis über eine Schwerbehinderung.
Bei Angehörigen des öffentlichen Dienstes wird um eine aktuelle Beurteilung (nicht älter als ein Jahr) gebeten. Sollte keine aktuelle Beurteilung vorliegen, werden die Bewerber:innen gebeten, die Erstellung einzuleiten.
Bei ausländischen Bildungsabschlüssen bitten wir um Übersendung von Nachweisen über die Gleichwertigkeit mit einem deutschen Abschluss. Weitere Informationen erhalten Sie bei der Zentralstelle für ausländisches Bildungswesen (ZAB) unter dem Link https://www.kmk.org/themen/anerkennung-auslaendischer-abschluesse.html.
Wir schätzen und fördern die Vielfalt und Chancengleichheit und heißen daher Bewerbungen unabhängig von Geschlecht, Lebensalter, Behinderungen, dem ethnischen Hintergrund, der Religion und Weltanschauung oder der sexuellen Orientierung willkommen. Insbesondere Bewerbungen von Menschen mit Behinderungen sowie Menschen mit Migrationsgeschichte sind ausdrücklich erwünscht. Bei gleichwertiger Qualifikation werden schwerbehinderte und diesen gleichgestellten Menschen bevorzugt eingestellt sowie Menschen mit Migrationshintergrund in besonderem Maße berücksichtigt.
Der Anteil an Frauen ist zu erhöhen und Bewerbungen von Frauen sind ausdrücklich erwünscht. Diese werden bei gleichwertiger Qualifikation bevorzugt.
Die Berliner Beauftragte für Datenschutz und Informationsfreiheit versteht sich als familienfreundliche Arbeitgeberin. Es bestehen insbesondere Möglichkeiten flexibler Arbeitszeitgestaltung, soweit es die dienstlichen Erfordernisse im Rahmen der Aufgabenwahrnehmung zulassen. Die Stelle kann grundsätzlich auch mit Teilzeitbeschäftigten besetzt werden.
Bewerbungen sind bis einschließlich 2. August 2026 zu richten an die
Berliner Beauftragte für Datenschutz und Informationsfreiheit
Alt-Moabit 59-61
10555 Berlin
Bewerbungen können auch per E-Mail an bewerbungen@datenschutz-berlin.de gesandt werden. Bitte beachten Sie dazu die Hinweise zur E-Mail-Verschlüsselung unter https://www.datenschutz-berlin.de/ueber-uns/karriere/stellenangebote/.
Die Vorstellungsgespräche sind für Ende August (ab 34. Kalenderwoche) geplant.
Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass Kosten (einschl. Fahrtkosten etc.), die im Zusammenhang mit dem Bewerbungsverfahren entstehen, nicht ersetzt werden können.
Bewerbungsunterlagen können nach Abschluss des Bewerbungsverfahrens nur zurückgesandt werden, wenn ein passend frankierter Rückumschlag beigelegt wird. Andernfalls werden die Unterlagen der nicht berücksichtigten Bewerbungen nach spätestens 3 Monaten vernichtet.
Über die Verarbeitung Ihrer personenbezogenen Daten informieren wir in unserer Datenschutzerklärung unter https://www.datenschutz-berlin.de/datenschutzerklaerung. Informationen zu den Rechten von Personen, deren Daten verarbeitet werden, finden Sie unter https://www.datenschutz-berlin.de/buergerinnen-und-buerger/rechte/.
Juristische:r Referent:in (m/w/d) als Leitung der Personalstelle (Kennzahl 08/2026)
- Besetzbar: ab sofort, unbefristet, Vollzeit; Besoldungsgruppe A 14 bzw. Entgeltgruppe E 14 TV-L
- Bewerbungsschluss: 14. Juni 2026
- Download PDF
Diese Aufgaben erwarten Sie:
- Bearbeitung von vielfältigen rechtlichen Fragestellungen, die schwerpunktmäßig im Bereich des Personal-, Arbeits-, Tarif-, Beamten- und Personalvertretungs- und des Antidiskriminierungsrechts angesiedelt sind
- Begleitung von Einstellungs-, Disziplinar-, Kündigungs- und sonstigen personalrechtlichen Verfahren, Rechtsstreitigkeiten sowie Prozessvertretung im Personalbereich
- Konzeption und Implementierung von Personalentwicklungsmaßnahmen und Instrumenten der Personalführung
- Betriebliches Gesundheitsmanagement
- Personalplanung, inkl. Dienstkräfteanmeldung
- Unterstützung der Hausleitung bei Rechtsfragen, insbesondere zum Haushalts-, Vergabe- und Mietrecht
- Leitung der Personalstelle mit zurzeit zwei Sachbearbeiter:innen
Formale Anforderungen:
- Abgeschlossenes wissenschaftliches Hochschulstudium (Diplom Universität, Master, Staatsprüfung oder vergleichbare Studienabschlüsse) der Fachrichtung Rechtswissenschaften
- Befähigung zum Richteramt
- Zusammen mindestens 12 Punkte aus beiden Staatsexamina
- Berufserfahrung im Arbeits-, Beamten- oder Tarifrecht
- Zusätzlich bei Beamtinnen und Beamten bzw. für eine Verbeamtung: Laufbahnrechtliche Voraussetzungen für das zweite Einstiegsamt der Laufbahngruppe 2 der Laufbahnfachrichtung allgemeiner Verwaltungsdienst, Laufbahnzweig nichttechnischer Verwaltungsdienst
Fachliche Anforderungen:
- Sehr wichtig sind Fachkenntnisse im Personal-, Arbeits-, Beamten- und Personalvertretungs- und Tarifrecht sowie Kenntnisse des jeweiligen Verfahrens- bzw. Prozessrechts
- Sehr wichtig sind allgemeine Rechtskenntnisse (Zivil-, Vertrags-, Haftungs-, Verfahrens-, Prozess-, Wirtschafts- und Gesellschaftsrecht), Kenntnisse der Verwaltung und des Verwaltungsrechts sowie Kenntnisse des Antidiskriminierungsrechts und entsprechender Fördergesetze
- Wichtig ist ein sicherer Umgang mit Medien der Bürokommunikation, dem Internet und den Fachverfahren, z. B. IPV, rexx sowie Kenntnisse des Haushaltsrechts
Falls zum Einstellungszeitpunkt noch nicht sämtliche der o. g. fachlichen Anforderungen erfüllt werden, können diese auch im Rahmen der Einarbeitung erworben werden. Sie dienen aber als Grundlage für die Auswahlentscheidung.
Außerfachliche Anforderungen:
- Unabdingbar sind Belastbarkeit, Leistungs-, Lern- und Veränderungsbereitschaft, Ziel- und Ergebnisorientierung, bereichsübergreifendes Denken, Organisations-, Kommunikations- und Kooperationsfähigkeit sowie Personalentwicklungs-, Diversity- und migrationsgesellschaftliche Kompetenz.
- Sehr wichtig sind Selbstständigkeit, Entscheidungsfähigkeit, strategische Kompetenz und Dienstleistungsorientierung sowie Selbstentwicklungs-, Innovations-, Repräsentations- und Netzwerkkompetenz.
Wir bieten:
- Eine anspruchsvolle Aufgabe mit gesellschaftlichem Mehrwert bei der Gestaltung einer sicheren digitalen Zukunft
- Ein professionelles, kollegiales und ergebnisorientiertes Arbeitsumfeld mit umfassender Einarbeitung
- Einen vielseitigen Arbeitsplatz mit einem breiten Aufgabenspektrum und einem internationalen Arbeitsumfeld mit vielseitigen Möglichkeiten zur Eigeninitiative
- Eine gute Vereinbarkeit von Beruf und Familie
- Flexible Arbeitszeiten, Möglichkeit zum mobilen Arbeiten
- Individuelle und bedarfsorientierte Fortbildungs- und Qualifikationsmaßnahmen
- Betriebliches Gesundheitsmanagement und Jobticket
Welche Bewerbungsunterlagen sind notwendig?
Wir wünschen uns von Ihnen eine aussagekräftige Bewerbung mit einem Anschreiben, einem tabellarischen Lebenslauf, Zeugnissen zur Dokumentation von Ausbildung und bestandenen Prüfungen sowie Arbeitszeugnissen bisheriger Arbeitgeber:innen und ggf. einem Nachweis über eine Schwerbehinderung.
Bei Angehörigen des öffentlichen Dienstes wird um eine aktuelle Beurteilung (nicht älter als ein Jahr) gebeten. Sollte keine aktuelle Beurteilung vorliegen, werden die Bewerber:innen gebeten, die Erstellung einzuleiten.
Bei ausländischen Bildungsabschlüssen bitten wir um Übersendung von Nachweisen über die Gleichwertigkeit mit einem deutschen Abschluss. Weitere Informationen erhalten Sie bei der Zentralstelle für ausländisches Bildungswesen (ZAB) unter dem Link https://www.kmk.org/themen/anerkennung-auslaendischer-abschluesse.html.
Wir schätzen und fördern die Vielfalt und Chancengleichheit und heißen daher Bewerbungen unabhängig von Geschlecht, Lebensalter, Behinderungen, dem ethnischen Hintergrund, der Religion und Weltanschauung oder der sexuellen Orientierung willkommen. Insbesondere Bewerbungen von Menschen mit Behinderungen sowie Menschen mit Migrationsgeschichte sind ausdrücklich erwünscht. Bei gleichwertiger Qualifikation werden schwerbehinderte und diesen gleichgestellten Menschen bevorzugt eingestellt sowie Menschen mit Migrationshintergrund in besonderem Maße berücksichtigt.
Der Anteil an Frauen ist zu erhöhen und Bewerbungen von Frauen sind ausdrücklich erwünscht. Diese werden bei gleichwertiger Qualifikation bevorzugt.
Die Berliner Beauftragte für Datenschutz und Informationsfreiheit versteht sich als familienfreundliche Arbeitgeberin. Es bestehen insbesondere Möglichkeiten flexibler Arbeitszeitgestaltung, soweit es die dienstlichen Erfordernisse im Rahmen der Aufgabenwahrnehmung zulassen. Die Stelle kann grundsätzlich auch mit Teilzeitbeschäftigten besetzt werden.
Bewerbungen sind bis einschließlich 14. Juni 2026 zu richten an die
Berliner Beauftragte für Datenschutz und Informationsfreiheit
Alt-Moabit 59-61
10555 Berlin
Bewerbungen können auch per E-Mail an bewerbungen@datenschutz-berlin.de gesandt werden. Bitte beachten Sie dazu die Hinweise zur Verschlüsselung auf unserer Homepage unter https://www.datenschutz-berlin.de/ueber-uns/karriere/stellenangebote/.
Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass Kosten (einschl. Fahrtkosten etc.), die im Zusammenhang mit dem Bewerbungsverfahren entstehen, nicht ersetzt werden können.
Bewerbungsunterlagen können nach Abschluss des Bewerbungsverfahrens nur zurückgesandt werden, wenn ein passend frankierter Rückumschlag beigelegt wird. Andernfalls werden die Unterlagen der nicht berücksichtigten Bewerbungen nach spätestens 3 Monaten vernichtet.
Über die Verarbeitung Ihrer personenbezogenen Daten informieren wir in unserer Datenschutzerklärung unter https://www.datenschutz-berlin.de/datenschutzerklaerung. Informationen zu den Rechten von Personen, deren Daten verarbeitet werden, finden Sie unter https://www.datenschutz-berlin.de/buergerinnen-und-buerger/rechte/.
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